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    Güntersleben

    Gemeinde braucht dritten Kindergarten

    Auch die Villa Kunterbunt stößt an ihre Grenzen. Foto: Christian Ammon

    Die Günterslebener Kindergärten sind spätestens zum Jahresende bis auf den letzten Platz belegt: Ein weiterer, ein dritter Kindergarten ist unumgänglich. Nachdem die Gemeinde mit dem Kindergarten Erdenstern und der Villa Kunterbunt bereits zwei in kommunaler Verantwortung unterhält, ist die Gemeinde derzeit im Gespräch mit auswärtigen, privaten Trägern. Dem Gemeinderat haben sich bislang die Johanniter, das Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband und das Diakonische Werk Würzburg vorgestellt. Eine Entscheidung, wie es weitergeht, ist jedoch noch nicht getroffen.

    Dass sich was tun muss, belegen die Zahlen eindrücklich: Zum Jahresende rechnet die Gemeinde mit insgesamt 184 Kindern in den beiden Kindergärten. Sie sind damit bis auf den letzten Platz ausgebucht. Zählt man die vom Landratsamt zu genehmigenden Überbelegungsplätze hinzu, bleiben immer noch 16 Kinder, für die dann kein Platz vorhanden ist.

    Zudem haben die aktuellen Geburtsjahrgänge eine zuletzt unbekannte Größe erreicht: 2016/17 gab es 61 Kinder unter einem Jahr im Ort, so viele wie seit mindestens 2003 nicht mehr. Der kleinste Jahrgang, der von 2007/08, umfasst gerade einmal 31 Kinder. Im vergangenen Jahr wurden zum 31.12.2017 51 Geburten registriert, zwei weniger als 2016, aber immer noch der zweithöchste Wert seit längerem.

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