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    Simmershofen

    Gemeinderat missbilligt Bürokratie der Genehmigungsbehörden

    Mit einer guten Nachricht zur Dorferneuerung stieg Bürgermeister Heinz Krämer in die Sitzung des Simmershöfer Gemeinderats ein. Die Einweihung des Fitnesspfades steht am 3. Mai an. Mit Kaffee und Kuchen wollen die Simmershöfer die Fertigstellung feiern, dazu sollen die aufgestellten Geräte erklärt werden. Auch der "neue Weg" ist fertiggestellt.

    Für sechs Sitzgruppen, die im Dorf aufgestellt werden sollen, wurden Angebote eingeholt. Für die Kosten von 3047 Euro liegen schon verschiedene Spendenzusagen vor, so dass nach aktuellem Stand für die Gemeinde nur noch ein Anteil von etwa 850 Euro verbleibt. Die Möbel werden von einer Behindertenwerkstatt gefertigt.

    Für den Neubau weiterer Wasser- und Abwasserleitungen liegen ebenfalls erste Kostenschätzungen vor, die sich auf mehr als eine Million Euro belaufen. Über die Höhe der Bezuschussung konnte Krämer noch keine Einzelheiten bekannt geben, doch soll die Ausschreibung der Bauarbeiten noch im April erfolgen, denn die Baumaßnahmen müssen bis zum Jahresende 2021 abgeschlossen sein. Einstimmig beschloss das Gremium deshalb, schon einen entsprechenden Förderantrag einzureichen.

    Eigene Kostenberechnung für Straßenbau erstellen?

    Die Schlussrechnung der ausführenden Firma für die Straßenbaumaßnahmen in der Ortsdurchfahrt dagegen wird nicht anerkannt, da die Positionen nicht nachprüfbar sind. Da die bei der Baufirma seinerzeit zuständigen Leute nicht mehr dort arbeiten, wird es schwierig werden, die Rechnung jetzt noch zu überprüfen. Nun soll versucht werden, anhand der vorhandenen Unterlagen durch die Verwaltung eine eigene Kostenberechnung zu erstellen. Die Gemeinde hat der Baufirma aber ein weiteres Gespräch angeboten, um doch noch zu einer gütlichen Einigung zu kommen.

    Auf Unverständnis nicht nur im Gemeinderat stieß die Forderung der unteren Naturschutzbehörde, für die Pumpleitungen der Abwasseranlage in Zusammenhang mit dem Anschluss an die Uffenheimer Kläranlage weitere Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit vorzulegen. Die Behörde geht davon aus, dass bei der Maßnahme Flächen versiegelt werden und in die Landschaft eingriffen wird, was aber letztendlich aus Simmershöfer Sicht gar nicht der Fall ist.

    Außerdem wurden Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Auflassung einer bestehenden Kläranlage angefordert. Die Ratsmitglieder haben kein Verständnis dafür, dass sich die Behörden erst für den Anschluss an die große Kläranlage aussprachen, dass dann aber immer weitere bürokratische Forderungen gestellt werden.

    Förderung für Spielplatz in Adelhofen angemeldet

    Für das Regionalbudget der Kommunalen Allianz in Höhe von 100 000 Euro meldete die Gemeinde die Einrichtung eines Spielplatzes in Adelhofen an. Die mögliche Förderung mögliche liegt bei 80 Prozent.

    Für die Sanierung des Dachsenkellers bei Auernhofen liegt die vorzeitige Baufreigabe vor. Zunächst darf aber nur eingetragenes Erdreich entfernt werden, dann ist eine nochmalige Überprüfung weiterer Sanierungsmaßnahmen erforderlich.

    Im Ortsteil Auernhofen will die Gemeinde ein Hinweisschild auf die mittelfränkische Bocksbeutelstraße aufstellen lassen. Die Kosten belaufen sich auf 6000 Euro, von denen auf die Gemeinde ein Anteil von rund 2500 Euro entfallen wird.

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