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    Estenfeld

    Gemeinderat vergibt Aufträge für Sanierungen

    In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause vergab der Gemeinderat Estenfeld eine ganze Reihe an Sanierungsarbeiten, überwiegend für die Schulturnhalle mitsamt dem darunter liegenden neuen Anwesen des Malteser Hilfsdienstes und einen für das Rathaus. Weil für die Turnhalle und die Malteser noch keine Genehmigung der Regierung für den vorzeitigen Beginn und den darauf folgenden Bescheid zur Bewilligung vorlag, fielen alle 13:0- Beschlüsse. Sobald die Genehmigung vorliegt, können die Firmen loslegen.

    Die Elektroarbeiten werden für 392 698 Euro an die Firma Elektro Baucke in Werneck vergeben, die Schadstoffsanierung erledigt die Firma RSL aus Regensburg für 23 425 Euro. Für die Gerüstbauarbeiten waren zwölf Firmen angeschrieben worden, von den vier Angeboten entschied sich der Rat für das Wirtschaftlichste: 35 919 Euro bot die Firma Brückl aus Würzburg. Etwas schwieriger gestaltete sich die Ausschreibung für die Abbruch- und Rohbauarbeiten. Dort waren 14 Firmen um Angebote gebeten worden, letztlich entschied sich nur die Firma Höhn aus Würzburg, ein Angebot abzugeben. 122 000 Euro berechnet sie für ihre Arbeiten. Die Firma Jäger aus Dettelbach wird eine neue Hallendecke einziehen und stellt dafür 46 333 Euro in Rechnung.

    Der Sockel des Rathauses sei, so Bürgermeisterin Rosi Schraud, in einem "schlechten Zustand". Die Natursteinflächen seien mit Acrylfarbe gestrichen worden und in Verbindung mit dem Spritzwasser, das im Winter durch vorbeifahrende Autos auch das Streusalz an den Sockel gespritzt ist, macht das eine Sanierung dringend notwendig. Nicht nur wegen der Kosmetik, sondern auch für alle weiteren Maßnahmen sei diese Basisarbeit erforderlich. Monatelang hatten sich die Mitarbeiter der Verwaltung auf der Suche nach Angeboten von Spezialfirmen die Finger wund geschrieben, bis sich endlich ein Betrieb mit einem Angebot meldete: Die Natursteinreinigung Heuer aus Ochsenfurt würde für 5176 Euro diese Arbeit im Niederdruckrotationsstrahlverfahren ausführen. Hier muss keine Genehmigung der Regierung eingeholt werden und der Rat stimmte dieser Vergabe ebenfalls einstimmig zu.

    Letztlich beschloss der Rat auch, seine 183 Verkehrsschilder einmal komplett zu ersetzen. Im Laufe der Jahre seien sie doch schon sehr ausgeblichen, sagte die Bürgermeisterin. "Wenn dann mal jemand zu schnell fährt und geblitzt wird, kann er sich damit rausreden, er habe das Schild nicht lesen können."  Und weil der Auftrag schon an die Firma Bremicker aus Weilheim (Oberbayern) vergeben ist, stimmte der Rat nachträglich dem Kauf der Schilder zum Preis von 7542 Euro einstimmig zu.

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