• aktualisiert:

    HELMSTADT

    Gemeindevermögen von fast vier Millionen Euro

    Die Jahresrechnung 2017 schloss mit einem Gesamthaushalt der Gemeinde von 7 399 062 Euro. Davon fielen 5 679 539 Euro auf den Verwaltungshaushalt und 1 719 523 Euro auf den Vermögenshaushalt. Der Vermögensstand der Gemeinde zum Ende des Haushaltsjahrs 2017 lag bei 3 973 022 Euro, Schulden waren keine vorhanden, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

    In der Sitzung wurde verschiedenen Bauanträgen das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Bürgermeister Edgar Martin erwähnte in diesem Zusammenhang, dass das Landratsamt in jüngster Zeit im Hinblick auf Abweichungen vom Bebauungsplan oder bauamtlichen Vorschriften strenger geworden sei. Es könne somit vorkommen, dass das Landratsamt Anträge ablehnt, die der Gemeinderat befürwortet hat. Man wird das bei der Gestaltung der Bebauungspläne neuer Baugebiete in Zukunft beachten und die Vorgaben soweit möglich freier gestalten.

    Die Katholische Pfarrbücherei, die im Rathaus Helmstadt untergebracht ist, ist eine der 50 Gewinnerinnenbeim Lesezeichenwettbewerb, einem Gewinnspiel des Bayernwerks. Der Preis wird als Mediengutschein von 1000 Euro überreicht.

    Die Gemeinde hatte bei der Autobahndirektion Nordbayern (ABDNB) angefragt, ob es möglich sei, die PWC-Anlage Fronberg als Abfahrt für die zum Bau des Walls fahrenden Lkw zu nutzen, um den Durchgangsverkehr im Ortsbereich zu reduzieren. Dem hat die ABDNB nun eine Absage erteilt.

    Einige Frauen aus Holzkirchhausen mochten gerne als Trachtenfrauen beim Verein für Gartenbau und Landespflege Helmstadt mitwirken. Der Gemeinderat befürwortet, dass der Förderbeschluss für die Trachten der Helmstadter Trachtenfrauen auch auf die Frauen aus Holzkirchhausen angewendet wird.

    Ein großes Lob sprach Bürgermeister Edgar Martin allen Feuerwehrleuten und den Helfern, die die Versorgung der Einsatzkräfte beim Scheunenbrand am 12. Mai übernommen hatten aus. „An diesem Brandereignis kann jeder eindrücklich erkennen, aus welchem Grund die Gemeinden so viel Geld in ihre Feuerwehrhäuser und Feuerwehrausrüstung stecken“, betonte Martin.

    Er erläuterte auch, dass sich der Löschteich als „dringend notwendiges Löschwasserreservoir“ erwiesen hätte. Ohne den Teich wäre die Trinkwasserversorgung im Ort zusammengebrochen.

    Für den Kommandanten der Helmstadter Feuerwehr und neuen Kreisbrandmeister Stefan Schmidtbauer, der seit 1. Mai der Nachfolger von Manfred Brühler ist, sei dies eine wohl nicht so schnell erwartete „Feuerprobe“ gewesen.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!