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    Holzkirchen

    Gemeinsamer Bauhof mit Helmstadt angestrebt

    Der Gemeinderat Holzkirchen hat in seiner letzten Sitzung eine Interessensbekundung an der Errichtung und dem Betrieb eines gemeinsamen Bauhofs mit dem Markt Helmstadt beschlossen. In der jüngsten Sitzung der Räte von Helmstadt votierten diese für eine Zusammenarbeit. Diese Zusammenarbeit bezieht sich ausschließlich auf den Austausch von Personal und Geräten bei gegenseitiger Abrechnung.

    Bürgermeister Klaus Beck hatte jedoch eine Lösungsvariante zur Zusammenarbeit in verschiedenen Arbeitsgebieten oder die gemeinsame Beschäftigung eines Bauhofleiters bei adäquater Aufteilung nach Aufgabenumfang zwischen den beiden Gemeinden vorgeschlagen. Nachdem der Markt Helmstadt sich für vier eigenständige Bauhöfe in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) ausgesprochen hat, bleibt Holzkirchen die Aufgabe, sich um einen neuen Bauhof zu kümmern.

    Dies hatte die Gemeinde Holzkirchen schon seit Jahren versucht, aber immer neue Auflagen machten eine Realisierung unmöglich, da das Gelände im Überschwemmungsgebiet des Aalbachs liegt. Zuletzt kam noch die Ablehnung des Versicherungsschutzes der Kommunalen Haftpflicht hinzu. Bürgermeister Klaus Beck mit seinen Räten war sich einig, dass unter dieser Prämisse das geplante Vorhaben nicht realisiert werden könne. Das Gremium beschloss deshalb, die bisher als Bauantrag laufende Lösungsvariante nicht mehr weiter zu verfolgen.

    Verschiedene Lösungsvorschläge

    Verschiedene Lösungsvorschläge wurden in der Sitzung besprochen: Ein Neubau von Lagerhalle und Unterstellhalle für das Fahrzeug im Winterdienst auf dem bisher geplanten Gelände mit einer möglichen Verschiebung der Gebäudeeinstellung in Richtung Osten. Ein Umbau der vorhandenen Räumlichkeiten des Bauhofes hinter dem Gemeindehaus zur Schaffung der erforderlichen Sozialräumlichkeiten.

    Aufgrund der gestiegenen Unterhaltskosten der Wasserversorgung muss die Verbrauchsgebühr für Trinkwasser von bisher 1,20 Euro pro Kubikmeter auf 1,70 Euro angehoben werden. Die am Ende des Bemessungszeitraums 2016 bis 2018 aufgetretene Kostenüberdeckung in Höhe von 41 618,46 Euro ist im nächsten Kalkulationsreitraum 2019 bis 2021 auszugleichen und wird sich gebührenmindernd auswirken. Erfreulicher sieht es für die Bürger bei den Abwassergebühren aus. Die Schmutzwassergebühr wird in den nächsten drei Jahren von 3,50 Euro pro Kubikmeter auf 2,80 Euro gesenkt. Die Niederschlagswassergebühr bleibt bei 0,85 Euro/Kubikmeter.

    Neues Feuerwehrfahrzeug hat Vorrang

    Unter Berücksichtigung der bei den Wehren derzeit vorhandenen Einsatzfahrzeuge wurde festgestellt, dass die Erfordernis für die Beschaffung eines Fahrzeuges besteht. Seitens der Feuerwehr Wüstenzell besteht der Wunsch, dass dieses vor der geplanten Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrhauses um den Bereich des bisherigen Bauhofes erfolgen soll. Der Gemeinderat beschloss deshalb, ein neues Feuerwehrfahrzeug für die Feuerwehr Wüstenzell vorzuziehen.

    Der Gemeinderat Holzkirchen bestätigte die Wahl von Stefan Römisch (Wüstenzell) und Markus Folly (Holzkirchen) zu Stellvertretern des jeweiligen ersten Kommandanten.

    Die Gesamtausgaben für die Erweiterung des Baugebietes „Alte Straße II“ (vier Bauplätze) lagen bei 252 526,94 Euro. Die Gesamteinnahmen aus Verkaufserlösen betrugen insgesamt 233 550 Euro. Die Kostenunterdeckung lag somit bei 18 876,94 Euro, berichtete Bürgermeister Klaus Beck.

    Bearbeitet von Ernst Pscheidl

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