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    Bergtheim

    Generalversammlung der Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim eG

    "Es war mir wichtig, mich bei den Mitgliedern, allen Mitarbeitern und Freunden der Bank öffentlich zu bedanken", gestand Edgar Bauer unter großem Applaus der rund 300 Teilnehmer der diesjährigen Generalversammlung der Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim eG. Nach 46 Jahren geht der Bankvorstand im Herbst in den Ruhestand.

    Die Veränderungen im Vorstand, 54 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften zwischen 50 und 65 Jahren, die Neuwahl der Aufsichtsräte Helmut Bach und Patrick Walter, der Tätigkeitsbericht des Aufsichtsrats und die Feststellung des Jahresabschlusses zum Jahresende 2017 standen auf der Tagesordnung. Den Regularien und nüchternen Zahlen standen emotionale Momente gegenüber.

    Edgar Bauer verlässt die Bank zwar zum 31. Oktober, aber sein Berufsleben vor Ort wollte nicht nur der scheidende Vorstand noch einmal Revue passieren lassen. Bauers Werdegang führte ihn vom Beginn als Lehrling in Dipbach im September 1972 bis zum Bankvorstand und seit 2005 zum Kreisvorsitzenden des Genossenschaftsverbands Bayern.

    Diese Karriere würdigten auch Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schauer und Landrat Eberhard Nuß. "Edgar Bauer ist etwas Besonderes", lobte Schauer die offene Art, das Engagement für die Bank, die Vernetzung in der Region, den Fleiß und die Freundlichkeit des Vorstands. "Du hast ein offenes Herz für die Anliegen der Menschen hier", würdigte Landrat Nuß.

    Seit 1. Juli diesen Jahres arbeitet sich Franz-Josef Hartlieb als neuer Vorstandskollege in die Aufgaben der Genossenschaftsbank ein. Der 51-jährige Oberpleichfelder stellte sich den Mitgliedern als bodenständig, weltoffen und kompetent vor.

    "Passen Sie gut auf Ihre Bank auf", hoffte er auf "Werbebotschafter" und stellte die Vorteile des Genossenschaftswesens gegenüber einer Direktbank heraus. Dem kostenintensiven Filialnetz, persönliche Berater, 75 Mitarbeiter in den vier Geschäftsstellen in Bergtheim, Kürnach, Estenfeld und Unterpleichfeld sowie die SB-Geschäftsstellen in Hausen und Oberpleichfeld stehen Begriffe wie Präsenz, Kundennähe, Arbeitsplätze vor Ort sowie Förderer in der Region gegenüber.

    Die Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim sieht sich als mittelständiges, verwurzeltes und solides Bankunternehmen. Das soziale Engagement ist den Verantwortlichen wichtig. 2017 wurden mit über 43.700 Euro gemeinnützige Organisationen im Geschäftsbereich gefördert. Das Geld kam zum Großteil aus dem Zweckertrag des beliebten Gewinnsparens.

    Zum Jahresende 2017 hatte die Bank 8844 Mitglieder mit 33.901 Geschäftsanteilen. Der Jahresüberschuss wies nach Steuern gute 705.000 Euro aus und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Auch der Bilanzgewinn ist mit gut 357.000 Euro ähnlich. Auf die Konten der Mitglieder wird in den nächsten Tagen eine Dividende von zwei Prozent ausgeschüttet.

    "Wir blicken optimistisch in die Zukunft", zog Vorstand Bauer eine zufriedenstellende Bilanz. Als "starker Partner" der Privat- und Geschäftskunden stelle sich die Bank den Herausforderungen der Zeit. Stolz sind die Verantwortlichen auf ihr neuestes Projekt. In Bergtheim baut die Bank ein Seniorenzentrum einschließlich 19 Service-Wohnungen, die ausschließlich Mitglieder der Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim erwerben können.

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