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    RANDERSACKER

    Gleich zwei Auffahrunfälle mit Lastern

    Am Dienstag haben sich auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker in Richtung Frankfurt wieder zwei Auffahrunfälle mit Lastern ereignet. Drei Fahrer wurden dabei verletzt. Den gesamten Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 60 000 Euro.

    Gegen 12 Uhr bremste demnach etwa drei Kilometer vor Randersacker ein 33-jähriger Kraftfahrer seinen Sattelzug wegen eines Staus verkehrsbedingt ab. Der ihm folgende 43 Jahre alte Fahrer eines Lastzuges bemerkte dies zu spät, fuhr auf und schob den Sattelzug auf den 40-Tonner eines 37-Jährigen, der bereits stand. Der 43-Jährige kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die beiden anderen Fahrer kamen mit dem Schrecken davon und konnten nach der Unfallaufnahme weiterfahren.

    Gegen 17.30 Uhr krachte es fast an der gleichen Stelle erneut. Ein 50-jähriger Lasterfahrer war so heftig auf einen fast stehenden Sattelzug aufgefahren, dass das Führerhaus seiner Sattelzugmaschine stark deformiert wurde. Für die Ersthelfer schien es zunächst, als sei der Mann schwer verletzt und eingeklemmt. Zum Glück war dies nicht der Fall: Der Mann trug nur leicht Verletzungen davon und konnte über die Beifahrerseite die Kabine verlassen. Auch der andere, zwei Jahre ältere Brummifahrer wurde leicht verletzt. Beide wurden mit Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Ihre beiden 40-Tonner waren nicht mehr fahrbereit.

    Während der Bergung der Fahrzeuge sperrte die Autobahnpolizei zwei der drei Fahrspuren. Einsatzkräfte der Feuerwehr Rottendorf unterstützten die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Im Verlauf der Bergungs- und Reinigungsarbeiten, die gegen 20:15 Uhr abgeschlossen waren, übernahmen Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Kist die Absicherung. Eine Stau von mehreren Kilometern beeinträchtigte den Verkehr auf der A 3 und der A 7.

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