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    Würzburg

    Gleichstellungs-Beauftragte disktutierten

    Unterste Reihe von links: Adolf Bauer, Bürgermeister der Stadt Würzburg, Petra Müller-März, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Würzburg und Sprecherin der bayerischen Gleichstellungsstellen, Markus Gruber, Staatsministerium. Foto: Josephine Lang

    Die Jahressitzung der Landesarbeitsgemeinschaft bayerischer Gleichstellungsstellen (LAG) fand am 2. und 3. Juli in Würzburg statt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die LAG ist ein bayernweites Bündnis von kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten aus Städten, Gemeinden und sonstigen kommunalen Gebietskörperschaften und vertritt derzeit über 100 Mitglieder. Einmal im Jahr lädt die LAG zu einer gemeinsamen Sitzung.

    Inhaltliche Schwerpunkte bildeten dieses Jahr die Auswirkung von Rechtspopulismus auf die Gleichstellungsarbeit sowie Auswirkungen von Rollenstereotypen in den Medien und ihre Bedeutung für die Identitätsentwicklung von Mädchen.

    Die Teilnehmer wurden von Petra Müller-März, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würzburg und eine der Sprecherin der LAG, sowie von Markus Gruber, Ministerialdirektor in dem für Gleichstellungsfragen zuständigen Bayerischen Sozialministerium, begrüßt. Müller-März würdigte die gleichstellungspolitischen Erfolge seit Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren, so die Mitteilung weiter. Gerade mit Blick auf Rollenstereotypen in den Medien betonte sie aber: "Wir müssen frühzeitig Tendenzen erkennen, die Frauen nur in Klischees pressen und den Erfolgen der Gleichstellung zuwiderlaufen." Für die Stadt Würzburg begrüßte Bürgermeister Adolf Bauer die Teilnehmer und dankte für das Engagement in diesem nicht immer spannungsfreien Arbeitsfeld. Selbst seit 1984 als Stadtrat in Würzburg tätig, verwies Bauer auf die noch ausbaubare geschlechtergerechte Repräsentanz in den politischen Gremien: "Auch in Würzburg haben wir noch Luft nach oben."

    Bearbeitet von Rebecca Wolfer

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