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    Würzburg

    Global Village17: Projekt von Studierenden gegen Vorurteile   

    OB Christian Schuchardt (rechts vorne) und Lando Lotter (links) zusammen mit Studendierenden bei der sogenannten Chopstick-Challange.
    OB Christian Schuchardt (rechts vorne) und Lando Lotter (links) zusammen mit Studendierenden bei der sogenannten Chopstick-Challange. Foto: Philo Holland

    „Global Village17“- so heißt ein Projekt, das vor zehn Jahren durch die Zusammenarbeit von elf Studierenden aus sechs verschiedenen Nationen entstanden ist. Seitdem wird es laut Pressemitteilung jedes Semester durch die Studierenden weiterentwickelt. Bei der Abschlussveranstaltung präsentiert der Kurs „Cross Culture Management II“ der Julius-Maximilian-Universität Würzburg die Ergebnisse seiner Arbeit.

    Stereotypendenken und das Bilden von Vorurteilen fänden wissentlich, aber vor allem unwissentlich statt, heißt es in der Mitteilung weiter. Kerngedanke der Veranstaltungsserie sei die Förderung beruflicher Kommunikation, von kritischem Denken und Kollaboration durch eine Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Sexismus und Diskriminierung jeglicher Art. Nach einer Auswertung des experimentellen Entwicklungsprogrammes kann das Team weitere Verbesserungen verzeichnen. 

    Treffen von 150 Studierenden aus 27 Ländern 

    Mitte Januar haben sich alle Studierenden des Kurses „Cross-Cultural-Management I und II“ unter dem Motto „La Casa de los Bandidos“ getroffen - insgesamt rund 150 Studierende aus 27 Ländern. Außerdem Wirtschaftsjournalisten, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und andere Gäste.

    Alle Teilnehmer fanden sich in einer Rolle wieder, in der sie über acht Akte agieren sollten. Es standen neun sogenannte „Behavioral Activities“ zur Auswahl. "Durch die verschiedenen Stationen habe ich gelernt, mit fremden Personen zusammenzuarbeiten", berichtet Fabia Junker. Anhand dieser Experimente erhielten die Teilnehmer einen Blick in andere Kulturen. "Ich sehe es als Chance, neue Kulturen kennenzulernen, mit denen man täglich konfrontiert wird", hält die Studentin Celine Weller fest.

    Nebenbei eröffnete sich den Gästen völlig neue Perspektiven auf menschliches Verhalten.  In Partnerschaft mit dem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre von Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky, wurde das Projekt von Dozent Philo Holland, der den Konzeptrahmen der Veranstaltung entwickelte, begleitet und angeleitet. Unter seiner Schirmherrschaft organisieren die Studierenden jedes Semester diese Veranstaltung in Eigenregie, wie es abschließend heißt.

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    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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