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    Würzburg

    "Glücksorte in Würzburg": Ein etwas anderer Reiseführer

    Einer von 80 Tipps aus dem "Glücksorte"-Reiseführer für Würzburg: das Speierloch in Heidingsfeld. Foto: Marius Flegler

    Unter dem Titel "Glücksorte" veröffentlicht der Droste Verlag aus Düsseldorf einen Reiseführer der etwas anderen Art. Beschrieben werden darin die schönsten Orte in unterschiedlichsten Städten und Regionen Deutschlands - jedenfalls aus Sicht der einzelnen Autoren. Ins Regal der bisher über 50 veröffentlichten Ausgaben reiht sich nun auch das Würzburger Exemplar ein. Verfasst wurde es von Dagmar Wolf, Journalistin und Referentin im Bereich Marketing und Kommunikation. Mit "Glücksorte in Würzburg" hat sie 80 besondere Orte gesammelt, an denen man die Seele baumeln lassen kann.

    Bereits im Vorwort weist Wolf darauf hin, dass ihre persönliche Auswahl an Glücksorten genauso subjektiv wie unvollständig sei. Beispielsweise kommen berühmte Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Residenz oder die Festung, in ihrem Reiseführer nicht vor. Wolf ist der Auffassung, dass sich diese Sehenswürdigkeiten sowieso niemand entgehen lasse, und es deshalb keinen besonderen Hinweis darauf bedürfe. Und so führt sie Örtlichkeiten auf, welche geschichtlich bedeutsam, kulturell anspruchsvoll oder einfach unterhaltsam und entspannend für Reisende, aber auch Einheimische sind, die aber etwas abseits der üblichen Routen liegen. 

    Das Heizkraftwerk an der Friedensbrücke ist für Autorin Dagmar Wolf ein Würzburger "Glücksort". Foto: Hauke Wolf

    Für jeden was dabei - erste Anhaltspunkte für Touristen in Würzburg

    Nicht nur eindrucksvolle Orte, wie etwa den Botanischen Garten der Universität Würzburg, die Würzburger "Schoppenmeile" auf der alten Mainbrücke oder das Käppeleslädele auf dem Nikolausberg durchleuchtet die Autorin auf jeweils einer ganzen Seite des Reiseführers. Auch über wissenswerte Angebote der Stadt, wie etwa die kostenlosen Auffüllstationen für die Trinkwasserflasche oder die Stadtbücherei am Marktplatz, klärt das 168 Seiten umfassende Taschenbuch auf. Außerdem werden Museen, Waldwanderwege, Cafés und Restaurants sowie allerlei sehenswürdige Bauwerke aufgezeigt.

    Auf das Projekt aufmerksam gemacht wurde Dagmar Wolf von einer ihr bekannten Autorin, die die Karlsruher Ausgabe der Glücksorte-Reihe verfasst hatte. Schnell kamen ihr erste interessante Lokalitäten für das Buch in den Sinn: "Mit Zeit und Muse bin ich neugierig und mit offenen Augen durch die Stadt gegangen und habe sie mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Die Ideen kamen dann von alleine."

    Dagmar Wolf ist die Autorin von "Glücksorte in Würzburg". Foto: Droste Verlag

    Auch Würzburger können in ihrer Stadt noch Neues entdecken 

    Einige Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Geburtshaus des Würzburger Schutzheiligen Aquilin oder die rund 140 Würzburger Schutzmadonnen, so Wolf, habe sie vor ihrer Recherche nicht wirklich im Blick gehabt. "Meine persönlichen Lieblingsorte sind überall dort, wo ich gefordert bin und etwas erleben kann." Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, liegt es an jedem selbst, sein persönliches Lieblingsörtchen zu entdecken. "Glücksorte in Würzburg" von Dagmar Wolf kann hierbei vor allem für Touristen einen umfangreichen, ersten Anhaltspunkt bieten.

    Jeder der Würzburger Glücksorte ist mit einem Foto versehen. Im Rückdeckel des Buches ist eine Karte der Stadt zu finden, auf der die 80 Glücksorte mit Nummerierung eingezeichnet sind. Das Werk ist im Handel sowie online erhältlich und kostet 14,99 Euro.

    Buchcover von "Glücksorte in Würzburg". Foto: Droste Verlag

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