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    Veitshöchheim

    Götz lobt das gute Verhältnis zur Truppe

    Mitgliederehrung bei der Kameradschaft ERH im Bundeswehrverband bei ihrem Jahresempfang im Casino der Kaserne in Veitshöchheim (von links): Armin Dadrich, Wolfgang Hagedorn, Siegbert Schneider, Hans-Joachim Nederkorn, Bürgermeister Jürgen Götz, Karlheinz Kaiser (25 Jahre Mitglied), Roland Stengl, Erhard Piller (50 Jahre), Ekkehard Wiehn, Karl-Heinz Fiebig (50 Jahre) und Ernst-Otto Berk.
    Mitgliederehrung bei der Kameradschaft ERH im Bundeswehrverband bei ihrem Jahresempfang im Casino der Kaserne in Veitshöchheim (von links): Armin Dadrich, Wolfgang Hagedorn, Siegbert Schneider, Hans-Joachim Nederkorn, Bürgermeister Jürgen Götz, Karlheinz Kaiser (25 Jahre Mitglied), Roland Stengl, Erhard Piller (50 Jahre), Ekkehard Wiehn, Karl-Heinz Fiebig (50 Jahre) und Ernst-Otto Berk. Foto: Dieter Gürz

    Die Zusammenarbeit und das Verhältnis zwischen der Garnisonsgemeinde Veitshöchheim auf der einen Seite sowie der Bundeswehr und den hier stationierten Einheiten und Dienststellen auf der anderen Seite in den letzten 55 Jahren beleuchtete Bürgermeister Jürgen Götz beim Jahrestreffen der  Kameradschaft ERH (Ehemalige, Reservisten, Hinterbliebene) Würzburg/Veitshöchheim im Deutschen Bundeswehrverband (DBwV) im Casino der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim.

    Die 20-minütige Rede des Bürgermeisters stand neben der Ehrung der vier langjährigen Mitglieder Hans-Joachim Nederkorn, Karl-Heinz Fiebig und Erhard Piller (jeweils 50 Jahre Mitglied) sowie Karlheinz Kaiser (25 Jahre Mitglied) im Mittelpunkt des Empfangs, zu dem ERH-Kameradschafts-Vorsitzender Siegbert Schneider auch Mitglieder des   Traditionsverbandes der 12. Panzerdivision mit ihrem Präsidenten Wolfgang Hagedorn eingeladen hatte.

    Wie Schneider verlauten ließ, plane man künftig für seine 500 Mitglieder zählende ERH-Kameradschaft und die 250 Mitglieder des Traditionsverbandes  sowie auch für die rund 150  Mitglieder im Bereich Würzburg/Veitshöchheim des Bundeswehr-Sozialwerkes gemeinsame Angebote.  So wolle man verhindern, dass Mitglieder, die zwei oder allen drei Verbänden angehören, Terminprobleme bekommen und die Angebote dann auch besser ausgelastet sind.

    Heimat eines Divisionsstabes

    Bürgermeister Götz betonte in seinem Vortrag, die Entscheidung des Verteidigungsministeriums im Oktober 2011, den Standort Veitshöchheim auch in Zukunft, insbesondere ihn auch weiterhin als Heimat eines Divisionsstabes zu erhalten, sei für alle in der Gemeinde sehr positiv und erfreulich. Der Erhalt des Standortes Veitshöchheim über all die Jahre hänge sicherlich auch mit seiner hervorragenden Verkehrsanbindung und der zentralen geographischen Lage zusammen.

    Der Bürgermeister ist sich aber sicher, dass es noch viel mehr etwas mit dem sehr, sehr guten Verhältnis zwischen Gemeinde und Truppe zu tun hat. Die Tatsache, dass in den nächsten Jahren zudem viel Geld in die Kaserne investiert werden soll, bestärke die Freude über den Erhalt noch. So geht der Neubau eines voll im Zeitplan und Kostenrahmens liegenden Unterkunftsgebäudes mit 200 Wohneinheiten für Bundeswehrfachschüler  seiner Vollendung im Frühjahr entgegen, ist zur Zeit weiter eine Sporthalle und ein Probengebäude für die Heeresmusiker im Bau.

    Die Mitbürger in Uniform  seien, so Götz, ein fester, erfreulicher Bestandteil im Gemeindeleben. In enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Veitshöchheim und den zivilen Rettungskräften unterstützen speziell ausgebildete Soldaten in Notsituationen als First Responder und sind frühzeitig am Einsatzort.

    Viele Soldaten in  Vereinen engagiert

    Erfreulicherweise brächten sich viele Mitbürger in Uniform und zivile Mitarbeiter in den örtlichen Vereinen und Organisationen auf vielfältige Art ein. Die Bundeswehr habe sich vor Ort in den fünfeinhalb Jahrzehnten des partnerschaftlichen Miteinanders durch zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Tage der offenen Türe, Bürgerschießen,  Standortbiwake, Wohltätigkeitsveranstaltungen, öffentliche Gelöbnisse etc. präsentiert und habe so das Gemeindeleben bereichert. Dazu zählten auch zahlreiche jährlich wiederkehrende Veranstaltungen wie das Weihnachtskonzert der Division in der Kuratiekirche oder die Veranstaltungen der Militärseelsorge. 

    Umgekehrt halte die Gemeinde 54 Wohnungen mit Belegungsrecht für Angehörige der Bundeswehr vor. Weiter habe die Gemeinde bereits sehr oft die Mainfrankensäle für soziale und wohltätige Veranstaltungen etwa des Bundeswehrsozialwerkes oder für "Lachen helfen" zur Verfügung gestellt.

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