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    Rottendorf

    Grenzverschiebung zwischen zwei Nachbarn

    Es ist kein ganz alltägliches Verfahren, dass ein Gemeinde der anderen ein Stück ihres Gebiets übergibt. Im Falle eines Wirtschaftswegs auf der Gemarkungsgrenze zwischen Gerbrunn und Rottendorf sahen die Rottendorfer Räte jedoch keinen Grund, den Wunsch des Nachbarn abzulehnen: Der in den 1970er Jahren befestigte Weg bietet eine Verbindung von der "Alten Landstraße" zum Gut Gieshügel.

    Er werde hauptsächlich von Gerbrunnern genutzt und es sei auch zukünftig kein Nutzen zu erkennen, erklärte Bürgermeister Roland Schmitt. Die Übergabe des insgesamt knapp 600 Meter langen Wegstücks mit einer Fläche von knapp 3000 Quadratmetern habe den Vorteil, dass damit auch die Baulast für zukünftige Sanierungen an Gerbrunn übergeht. Als Bedingung festgehalten wurde allerdings, dass der asphaltierte Feldweg weiterhin öffentlich zugänglich bleibt.

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