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    Würzburg

    Grüne Jugend: Forderung nach Verkehrswende und Wohnungen

    Sebastian Hansen (Kandidat für den Kreistag), Ricarda Lang (Moderatorin, Bundessprecherin der Grünen Jugend), Konstantin Mack (Kandidat für den Stadtrat) und Magdalena Laier (Kandidatin für den Stadtrat) bei "Lass mal quatschen" in der Innenstadt. Foto: Matthias Thaler

    "Lass mal quatschen" war das Motto einer Infoveranstaltung, bei der sich in der Würzburger Innenstadt die Kandidaten der Grünen Jugend zur Kommunalwahl 2020 vorstellten und Fragen zu ihrem Programm beantworteten. Sebastian Hansen wird für den Kreistag kandidieren, Magdalena Laier und Konstantin Mack für den Würzburger Stadtrat.

    Während alle drei die Interessen junger Menschen in den kommunalen Gremien stärken wollen, hat jeder von ihnen eigene politische Schwerpunkte, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen Jugend. So setzt sich Konstantin Mack für eine Verkehrspolitik in Würzburg ein, die den öffentlichen Nahverkehr, sowie Radfahrer und Fußgänger stärkt. Er fordert ein verkehrspolitisches Umdenken sowie sichere Radwege, den Ausbau von Straßenbahnlinien und günstigere ÖPNV-Tickets.

    Stadt soll das Faulenbergareal erwerben und Wohnungen schaffen

    "Würzburg ist eine Studierendenstadt– und das muss sich auch in der Stadtpolitik widerspiegeln", lautet eine Kernforderung von Magdalena Laier. "Studentisches Leben muss besonders im Bereich Wohnen gefördert werden. Der von der Stadt seit langem diskutierte Erwerb des Faulenbergareals muss endlich umgesetzt werden, um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ohne zusätzliche Flächenversiegelung voranzutreiben", sagt sie.

    Sebastian Hansen will auch für den Landkreis eine bessere ÖPNV-Anbindung erreichen. "Es kann nicht sein, dass man von der Stadt aus unter Woche nach 22.30 Uhr nicht mehr mit dem Bus nach Hause kommt, wenn man im Landkreis wohnt. Wir brauchen von 6 bis 24 Uhr jeden Tag mindestens einen Stundentakt in jede Landkreisgemeinde, für die stadtnahen Gemeinden mindestens einen Halbstundentakt." Hansen kritisiert ferner, das "viel zu viel Fläche für neue Gewerbegebiete oder neue Straßen versiegelt" werde. Es müsse hier mehr Zusammenarbeit der Gemeinden geben, um den Flächenverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren

    Bearbeitet von Torsten Schleicher

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