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    VEITSHÖCHHEIM

    Günterslebener Straße wird saniert

    Alle im Ausbaubereich liegenden Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut, das heißt es werden hier Kasseler Borde und im Bereich des vorderen Buseinstiegs Bodenindikatoren eingebaut. Vorhandene Busbuchten wie im Bild in Höhe des Gymnasiums werden zurückgebaut. Foto: Dieter Gürz

    Die Günterslebener Straße zählt zu den am meisten befahrenen Straßen in Veitshöchheim, verbindet sie doch den Altort mit der Gartensiedlung und erschließt das Schul- und Sportzentrum sowie das Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte. Ihr Zustand ist insbesondere im Bereich der Einmündung zur Leichtackerstraße problematisch.

    Ein erster Schritt zur Sanierung wurde bereits in den Sommerferien 2015 abgeschlossen. Aufgrund der massiven Schäden im Kurvenbereich wurde der Straßenabschnitt ab der Engstelle der Bahnhofstraße bis zur Brücke über die B 27 auf einer Länge von 150 Meter für rund 180 000 Euro saniert und teilweise verstärkt.

    Die Planung zum weiteren Ausbau auf einer Länge von 1150 Meter bis zur Geithainer Allee war vom Gemeinderat bereits vor einem Jahr gebilligt worden. Unter den fünf nun bei der öffentlichen Ausschreibung eingegangenen Angebote war die Firma Grümbel Baugesellschaft mbH & Co. KG in Gössenheim mit 1,773 Mio. Euro die wirtschaftlichste Bieterin. Ihr erteilte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Bauauftrag. Die Auftragssumme liegt deutlich unter der Kostenschätzung von 2,2 Millionen Euro.

    Die Bauausführung erfolgt heuer und 2018 wegen der jeweils notwendigen Vollsperrung der Fahrbahn in 30 bis 50 Meter langen Abschnitten. Die Anlieger, denen die Planung bereits im Mai erläutert wurde, können sich freuen, denn im Gegensatz zum Vollausbau der Gehwege in Pflasterbauweise ist die Sanierung der Fahrbahn nicht beitragspflichtig. Aufgrund des ausreichend dimensionierten Unterbaus genügt ein Abfräsen und Neueinbringen des Asphalts.

    Des Weiteren werden die Straßenbeleuchtung erneuert, alle Bushaltestellen barrierefrei umgebaut, die Einmündung in die Nikolaus-Fey-Straße umgebaut, die Parkplätze in der Eichendorffstraße ausgebaut sowie die Zufahrt zur Sozialstation und die Brücke zur Schönstraße in ihrer Oberfläche saniert. Bergwärts ist ein Schutzstreifen für Radfahrer vorgesehen. Vorhandene Busbuchten wie an der Christuskirche und am Gymnasium werden zurückgebaut mit der Folge, dass die Busse hier künftig auf der Straße halten und sie bei eingeschalteten Warnblinkern beim Annähern nicht überholt und beim Halten nur in Schrittgeschwindigkeit passiert werden dürfen. Die Haltestelle Heinestraße – talwärts unterhalb des Gymnasiums – wird in den Bereich des Grundschulparkplatzes verlegt. Weiterhin ist geplant, hier auch die Fußgängerampel zu ersetzen. Die Auftragsvergabe durch den Gemeinderat erfolgte vorbehaltlich der Zustimmung durch die Regierung von Unterfranken. Für die zu erwartende Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und den barrierefreien Umbau der Haltestellen wurden der Gemeinde staatliche Fördermittel in Aussicht gestellt.

    Bearbeitet von Dieter Gürz

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