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    Würzburg

    Gut ausgebildet für den Arbeitsmarkt

    Drei Hauswirtschafterinnen haben erfolgreich die Prüfung abgelegt und bekamen Urkunden und Zeugnisse am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg überreicht. Dies waren (von links): Marion Eichelbrönner, Helena Schönstein und Annika Fuchs.  Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF)

    Allen Grund zur Freude haben drei junge Frauen der dualen Ausbildung und eine externe Prüfungsteilnehmerin, die die Hauswirtschaft absolviert und den Berufsabschluss geschafft haben. Die gemeinsame Freisprechungsfeier im Beruf Hauswirtschafter/in fand im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Würzburg statt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Dort begrüßte Beatrix Weber-Hilpert, Bildungsberaterin am AELF Würzburg, neben den Absolventen auch die Gäste und führte durch das abwechslungsreiche Programm. „Mit der dualen Ausbildung und dem Berufsabschluss in der Hauswirtschaft sind sie Fachkräfte, die in Zukunft beste Berufschancen haben“, bekräftigte Martina Fischer, Sachgebiets- und Schulleitung am AELF. Außerdem bestätigt sie wie wichtig die Aufgaben der Hauswirtschaft als unterstützenden Tätigkeiten für  Familien und Senioren im Alltag seien.

    Berufsbild weiter stärken

    Martina Kugler, Regionalsprecherin für Unterfranken im Bayerischen Landesausschuss für Hauswirtschaft (BayLaH), und Esther Habermann, Mitwirkende im Vorstand der Frauengruppe des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) im Kreisverband Würzburg, hoben die Wichtigkeit der Hauswirtschaft auch in Zukunft hervor. Beide forderten, das Berufsbild der Hauswirtschaft in der Öffentlichkeit und bei politischen Entscheidungen weiter zu stärken.

    Im Anschluss erhielten die Absolventinnen Marion Eichelbrönner, Helena Schönstein und Annika Fuchs aus den Händen von Martina Fischer und der Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Katharina Baußenwein ihre Urkunden und Zeugnisse. Über ein sehr gutes Prüfungsergebnis darf sich Helena Schönstein freuen. Sie war Auszubildende im Exerzitienhaus Himmelspforten. Als Prüfungsbeste erhielt sie neben Zeugnis und Urkunde auch noch ein kleines Geschenk.

    Mehr als Waschen, Putzen, Kochen

    Gemeinsam mit Annika Fuchs übernahmen die Absolventinnen die humorvollen Dankeswort stellvertretend für alle Berufskollegen. Sie berichteten, dass die Ausbildung auf die Arbeiten in der Hauswirtschaft vorbereitet. Dabei werde weit mehr als nur Waschen-Putzen-Kochen vermittelt. Erforderliches Fachwissen und soziale Kompetenz seien Grundvoraussetzung, um den Berufsabschluss zu erhalten.

    Bei der Abschlussprüfung müssen Aufgaben wie die Zubereitung eines 3-Gang-Menüs, Vorratshaltung, Pflege von Textilien, Gestalten von Räumen und Vermarktung von Produkten im Hofladen bewältigt werden. Mit ihrem Fachwissen der Hauswirtschaft können die vier Absolventinnen nun der Einsatz in Pflegeeinrichtungen, Tagungshäuer, Wohngruppen für Senioren, Privat-Haushalten, Hotellerie und Gastronomie und zunehmend auch in Kindertagessstätten sowie in Ganztagsschulen folgen. Einige Fachkräfte nutzen auch die Chancen verschiedener Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister/in der Hauswirtschaft, Betriebswirt/in für Ernährung und Versorgung, Fachlehrerin oder eine Bachelor-/Masterstudiengang.

    In Unterfranken sind noch Ausbildungsplätze im Beruf Hauswirtschafter/in frei., Weitere Informationen zur Berufsausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in erteilt Beatrix Weber-Hilpert, Tel.: (0931)7904761 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg.

    Bearbeitet von Michaela Stumpf

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