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    Estenfeld

    Gutes Jahr für die Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim

    Von links: Roland Streng (Regionaldirektor Genossenschaftsverband Bayern), Helmut Bach, Franz-Josef Hartlieb (Vorstand), Johannes Flammersberger (Vorstand), Bernhard Keller, Klaus Schauer (Aufsichtsratsvorsitzender) Foto: Aurelian Völker

    Die Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim könne auf eine positive Entwicklung zurückblicken, stellte der scheidende Vorstand Johannes Flammersberger bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim fest. Das Wachstum der Bilanzsumme habe dabei laut einer Pressemitteilung im Geschäftsjahr 2018 sogar die anfänglichen Erwartungen übertroffen. Mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 33 6613,62 Euro dürfen sich die Mitglieder wie schon in den Vorjahren über eine Dividende in Höhe von zwei Prozent freuen. Die Anregung eines Mitglieds, die Dividende auf 2,5 Prozent zu erhöhen, werde man von Seiten des Vorstands und des Aufsichtsrats für das nächste Jahr mitnehmen.

    Flammersberger betonte zudem, wie wichtig der Genossenschaft das soziale Engagement für die Gemeinschaft sei. 45 350 Euro flossen 2018 in gemeinnützige Projekte in der Region. Darauf könne man stolz sein, da dies Flammersberger zufolge "keine andere Bankengruppe in der Region leistet". Stolz ist er auch auf das neue Seniorenzentrum in Bergtheim, das sich aktuell in Bau befindet und 51 Pflegeplätze sowie 19 Service-Eigentumswohnungen beinhalten wird. Noch im Dezember des Jahres 2019 werden die ersten Bewohner einziehen können.

    Vorstand Franz-Josef Hartlieb verwies unter anderem auf eine große Herausforderung für Genossenschaften und Kleinbanken: die zunehmende Hürden durch die EU-Politik. Dennoch möchte Hartlieb nicht grundsätzlich gegen die EU wettern, schließlich sei Deutschland der Hauptprofiteur des Euros. Deshalb werde man nach Lösungen suchen und sich insbesondere an die politischen Mandatsträger wenden, damit diese "sich für das deutsche Bankensystem mit den regionalen Genossenschaftsbanken aber auch den Sparkassen einsetzen", da dieses System essentiell für eine starke deutsche Wirtschaft sei.

    Verabschiedungen und neue Aufsichtsräte

    Nach 27 Jahren im Vorstand war für Flammersberger die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und blickte auf die wichtigsten Veränderungen im Bankenwesen, zuletzt geprägt durch die Digitalisierung, zurück. Für seinen Verdienst wurde er mit der "Silbernen Raiffeisennadel" geehrt.

    Auch die aus dem Aufsichtsrat scheidenden Mitglieder Helmut Bach und Bernhard Keller wurden ausgezeichnet. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Alexander Wolz aus Estenfeld und Markus Bammes aus Püssensheim. Außerdem wurden 39 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften zwischen 50 und 65 Jahren vergeben.

    Die Genossenschaft mit 8749 Mitgliedern könne laut Flammersberger auf ein "insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr" zurückblicken. Auch das Geschäftsjahr 2019 verlaufe "bislang sehr zufriedenstellend", sodass die Bank weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken könne.

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