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    Würzburg

    Hier steht die dritte Fahrradgarage in Würzburg

    Wer sein Fahrrad lieber im Trockenen parkt, hat in Würzburg nun eine weitere Möglichkeit dazu. Doch wo genau befinden sich die städtischen Fahrradgaragen?
    Radgarage Nummer drei ist offiziell eröffnet: Im Bild von links: Bürgermeister Adolf Bauer, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Leitender Baudirektor Jörg Roth, Baureferent Benjamin Schneider, die Stadträte Udo Feldinger und Willi Dürrnagel, der städtische Radverkehrsbeauftragte Adrien Cochet-Weinandt sowie Stadtrat Heinz Braun.
    Radgarage Nummer drei ist offiziell eröffnet: Im Bild von links: Bürgermeister Adolf Bauer, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Leitender Baudirektor Jörg Roth, Baureferent Benjamin Schneider, die Stadträte Udo Feldinger und Willi Dürrnagel, der städtische Radverkehrsbeauftragte Adrien Cochet-Weinandt sowie Stadtrat Heinz Braun. Foto: Patrick Wötzel

    Trockene und sichere Abstellplätze für 64 Fahrräder an der Talavera: An Stelle der bisherigen alten Abstellbügel direkt am großen Parkplatz, auf dem derzeit das Frühjahrs-Volksfest stattfindet, eröffneten Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Stadbaurat Benjamin Schneider die mittlerweile dritte städtische Fahrrad-Garage.

    Die erste Radgarage in der Karmelitenstraße (20 Plätze / Kosten: 100 000 Euro) wurde 2012 gebaut, die zweite am Sternplatz (32 Plätze / 40 000 Euro) im vergangenen Oktober eröffnet. Durch die ebenfalls in einer Stahl-Glas-Konstruktion mit Fahrradhalterungen auf zwei Etagen errichtete Garage Nummer drei hat sich die Anzahl der überdachten Rad-Abstellplätze in der Stadt mehr als verdoppelt. Gleichzeitig wird durch die Abstellanlage zwischen Parkplatz und Straßenbahnhaltestelle die bestehende "Park and Ride"-Möglichkeit an der Talavera durch "Park and Bike" (vom Auto aufs Fahrrad) und "Bike and Ride" (vom Fahrrad in die Straßenbahn) ergänzt.

    "Das ist ein weiterer Meilenstein zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität", wie der Oberbürgermeister betonte: "Die Attraktivität des Radverkehrs nimmt zu, hochwertige Räder und Pedelecs sind keine Seltenheit mehr. Deshalb ist es an der Zeit, angemessene Abstellanlagen vorzusehen."

    Radfahren sei gelebter Klimaschutz und ein wichtiger Teil der Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme zur Entlastung der Bevölkerung von Lärm und Abgasen. Nachdem etwa jede zweite Autofahrt innerhalb der Stadt kürzer als fünf Kilometer sei, "gibt es ein beachtliches Ersatzpotenzial für Pkw-Fahrten durch den Radverkehr", so Schuchardt. Dem Radverkehr werde künftig "mehr Platz für mehr Lebensqualität eingeräumt".

    Keine Pkw-Stellplätze mussten weichen

    Für die Anlage an der Talavera, direkt gegenüber der Straßenbahnhaltestelle, mussten im Gegensatz zu ihren beiden Vorgängern keine Pkw-Stellplätze weichen – stattdessen wurde die bisherige Abstellanlage (vorher mit nicht mehr zeitgemäßen Bügeln Marke "Felgenkiller") auf den neuesten Stand gebracht. Zusammen mit 40 freistehenden Rad-Abstellplätzen hat die Anlage rund 70 000 Euro gekostet.

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    Der Dank von Baureferent Benjamin Schneider ging an den Stadtrat, "der immer wieder die Gelder für solche kleinen Verkehrsknotenpunkte zur Verfügung stellt". Weitere Fahrradgaragen und Abstellanlagen sind in Planung, als Standorte sind unter anderem der Frankziskanerplatz und der Kardinal-Döpfner-Platz im Gespräch.

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