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    WALDBRUNN

    Hohe Auszeichnungen nicht wegen bloßer Mitgliedschaft

    Dieter Frank (40 Jahre aktiv), KBM Markus Haberstumpf, Michael Pabst, stellvertr. Vorsitzender Christian Baunach (25 Jah... Foto: Herbert Ehehalt

    Bei der Verleihung von Staatlichen Ehrenzeichen für 25-jährigen oder 40-jährigen Dienst an Aktive der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis ist gewöhnlich Kreisbrandinspektor (KBI) Winfried Weidner gefordert. Beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Waldbrunn anlässlich des Florianstages war der KBI nun selbst einer jener Aktiven, die im Auftrag des bayerischen Innenministeriums von Landrat Eberhard Nuß und Kreisbrandrat (KBR) Michael Reitzenstein ausgezeichnet wurden.

    So wie KBI Winfried Weidner freute sich auch Dieter Frank über die Verleihung des Staatlichen Ehrenzeichens in Gold für 40-jährigen aktiven Dienst. Darüber hinaus wurden stellvertretendem Vorsitzenden Christian Baunach, Michael Pabst und Klaus Scheblein jeweils das Staatliche Ehrenzeichen in Silber als Anerkennung für 25 Jahre aktiven Dienst verliehen.

    Der Florianstag als Festtag der Feuerwehrleute war für die Feuerwehr zunächst aber Anlass für einen Dankgottesdienst zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Heiligen Florian. Dabei erhielten die Aktiven der Waldbrunner Wehr den Segen durch Pfarrer Jerzy-Andrzej Jelonek. Der Musikverein Waldbrunn geleitet die auch als „Floriansjünger“ bezeichneten Mitglieder der Wehr musikalisch zum Gerätehaus zur Feier des Florianstages. Die Freiwillige Feuerwehr Waldbrunn verbindet dies traditionell mit einem Kameradschaftsabend.

    Bei dieser Gelegenheit zeigte sich Kommandant und Vorsitzender Alfred Wilhelm erleichtert über die erfolgreiche Bewältigung von mehr als 200 Einsätzen im vergangenen Jahr. In seinen Dank an die aktuell 48 Aktiven bezog Wilhelm auch sieben Beschäftigte des örtlichen Feuerwehr-Ausrüsters Hensel mit ein. Zur Sicherung der Tagalarmbereitschaft stellt Hensel seine Mitarbeiter für Einsätze im Ort frei. Bürgermeisterin Johanna Wander (CSU) freute sich über die steigende Zahl von Frauen unter den Aktiven bei der Waldbrunner Wehr.

    Landrat Nuß nutzte die Verleihung der Staatlichen Ehrenzeichen für ein „Dankeschön für die großartige Ausübung des ehrenamtlichen Dienstes.“ Gleichzeitig erhoffte sich der Landrat „aus der Verleihung auch ein beispielhaftes Signal für den Nachwuchs.“ In seinen Glückwünschen verwies KBR Michael Reitzenstein an die Hintergründe der Verleihung von Staatlichen Ehrenzeichen. „Die gibt es nicht etwa wegen des Lebensalters oder bloßer Mitgliedschaft sondern für jahrzehntelange Übernahme von Verantwortung“, betonte der KBR. Mit der Verleihung Staatlicher Ehrenzeichen hoffte der KBR für die Betreffenden, dies „nicht mit einem Abschied aus dem aktiven Dienst zu verbinden, sondern die gesammelten wertvollen Erfahrungen weiterzugeben.“

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