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    Würzburg

    Im  Amt bestätigt: Schuchardt kann nach vorne blicken

    Rund 52 Prozent der Wähler stimmten bei der Kommunalwahl am Sonntag für den Amtsinhaber. Wie er sich seinen Erfolg erklärt.
    Die CSU traf sich im Ratskeller (von links): Die frühere Landstagpräsidentin Barbara Stamm, Judith Jörg, Christian Schuchardt, Wolfgang Roth und Christine Bötsch.
    Die CSU traf sich im Ratskeller (von links): Die frühere Landstagpräsidentin Barbara Stamm, Judith Jörg, Christian Schuchardt, Wolfgang Roth und Christine Bötsch. Foto: Wolfgang Roth

    Letztendlich war es schon knapp, aber je länger die Auszählung der Stimmen in den Wahllokalen dauerte, desto klarer wurde es: In diesem Jahr wird es keine Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Würzburg geben.

    Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Amtsinhaber und Kandidat von CSU und FDP hat sich bei der Kommunalwahl mit 51,95 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Auf dem zweiten Rang kam Grünen Kandidat Martin Heilig mit 32,18 Prozent. Damit wird der CDU-Mann weitere sechs Jahre an der Spitze des Würzburger Stadtrates stehen und die Geschicke der Stadt lenken.

    Es war nur ein kleines Häuflein aufrechter CSU-Anhänger, die sich im Ratskeller von CSU-Stadtrat Kurt Schubert getroffen hatten, um auf dem Handy die Auszählung der Wahlergebnisse zu verfolgen, berichtete Wolfgang Roth, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Denn auch die bereits geplante Wahlparty der Christsozialen war wie die anderen Partys dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

    "Man glaubt's erst, wenn's passiert ist."
    Christian Schuchardt

    "Ich denke, ich habe eben eine gute Arbeit in den letzten sechs Jahren geleistet und wir haben auch mit Hilfe der Stadtgesellschaft den Stillstand bezwungen", kommentierte Schuchardt am Abend sein Wahlergebnis. Wirklich geglaubt, dass er es im ersten Wahlgang schafft, habe er erst, als nur noch vier Wahlbezirke zur Auszählung angestanden seien. "Da bin ich konservativ", gab er zu. "Man glaubt's erst, wenn's passiert ist."

    Wolfgang Roth sieht den Erfolg Schuchardts auch als einen Erfolg des gesamten Wahlkampfteams. "Wir sind als Team Schuchardt angetreten und das hat sich ausgezahlt", freute sich Roth. Angesprochen auf die noch ausstehende Auszählung der Stadratskandidaten hoffte er auch da auf einen Erfolg der Christsozialen.

    "Wir freuen uns natürlich sehr, das ist Wahnsinnn", kommentierte CSU-Kreisvorsitzende Christine Bötsch die Wahl. "Obwohl wir jetzt auch Demut verspüren bei dem, was mit Corona auf uns und die Stadt noch zukommen wird. Aber es hat sich ausgezahlt, dass Christian Schuchardt in den letzten Jahren so viel und so hart gearbeitet hat."

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