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    WÜRZBURG / SCHWEINFURT

    In Würzburg hat schon jeder Dritte gewählt

    Auch bei dieser Wahl sparen sich viele den Gang ins Wahllokal. Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

    Wenn am Sonntag die Wahllokale um 8 Uhr öffnen, haben Tausende in der Region ihr Kreuz längst gemacht. So verzeichnete die Stadt Würzburg bis Freitag knapp 32 500 Briefwähler (2013: rund 26 600). Damit nutzte etwa jeder Dritte in der Stadt die Briefwahl. Die Stadt Schweinfurt zählte bis Freitag knapp 7500 Briefwähler – ungefähr genauso viele wie bei der Wahl vor fünf Jahren –, was einem Anteil von gut 20 Prozent der Wahlberechtigten entspricht.

    Wie hoch die Briefwählerzahl in den unterfränkischen Landkreisen ist, lässt sich noch nicht sagen: Erst nach und nach melden die einzelnen Gemeinden ihre Zahlen an die entsprechenden Landratsämter. Erste Meldungen deuten allerdings darauf hin, dass die Briefwahl auch außerhalb der Städte boomt.

    Unterfranken wählten schon 2013 gern per Brief

    Ein Blick in die Statistiken der Landeswahlleitung von 2013 zeigt aber, dass sich die Briefwahl auch in den ländlichen Gebieten der Region großer Beliebtheit erfreut. In der Tabelle der Gemeinden mit dem bayernweit höchsten Briefwähleranteil werden die ersten drei Plätze von unterfränkischen Orten belegt. An der Spitze steht Wartmannsroth (Lkr. Bad Kissingen) mit 69,6 Prozent, gefolgt von Rothenbuch (Lkr. Aschaffenburg) mit 65,9 Prozent und Burgsinn (Lkr. Main-Spessart) mit 62,7 Prozent. Mit Greußenheim (Lkr. Würzburg; 58 Prozent) schaffte es vor fünf Jahren eine weitere unterfränkische Gemeinde in die Top 10.

    Insgesamt belief sich der Anteil der Briefwähler in Unterfranken 2013 auf 38,6 Prozent. Bayernweit lag er bei 36,8 Prozent – der höchste Wert seit Einführung der Briefwahl im Jahr 1958.

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