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    RANDERSACKER

    Jubelnder Empfang für die Deutsche Weinprinzessin

    Im Klara-Rausch: Randersacker empfängt die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Klara Zehnder (rechts) nach ihrer Rückkehr von der Wahl zur Deutschen Weinkönigin. Links im Auto mit dabei ist die örtliche Weinprinzessin von Randersacker, Madeleine Füßl.
    Im Klara-Rausch: Randersacker empfängt die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Klara Zehnder (rechts) nach ihrer Rückkehr von der Wahl zur Deutschen Weinkönigin. Links im Auto mit dabei ist die örtliche Weinprinzessin von Randersacker, Madeleine Füßl. Foto: Johannes Kiefer

    Großer Jubel in Randersacker (Lkr. Würzburg). Im Rathaushof hatten sich am Sonntagnachmittag etwa 400 Menschen versammelt, um die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Klara Zehnder zu empfangen. Viele Bürger hielten eine rot-weiße Fahne mit dem fränkischen Rechen, dem Wappen der Region, in die Höhe, die Musikkappelle Randersacker spielte auf. Klara Zehnder hatte am Freitagabend um den Titel „Deutsche Weinkönigin“ gekämpft und war knapp gescheitert.

    200 Termine mehr im Jahr als Weinprinzessin

    Die 22-jährige Studentin der Romanistik kam ins Finale der letzten Drei und ergatterte wie Inga Storck aus der Pfalz so einen der beiden Prinzessinnen-Titel. Für den ganz großen Titel reichte es nicht. Der Titel „Deutschen Weinkönigin“ ging an Carolin Klöckner aus Württemberg. Von Enttäuschung ist Randersacker nichts zu spüren.

    Zehnder darf sich jetzt ein Jahr lang Deutsche Weinprinzessin nennen. „Ich werde bei 200 Terminen im Jahr Werbung für den Frankenwein in ganz Deutschland machen“, freut sie sich. Diese kommen noch zu den Terminen hinzu, bei denen sie als Fränkische Weinkönigin unterwegs ist.

    Achtmal ging die Krone nach Franken

    „Sie war unglaublich gut und perfekt vorbereitet“, lobte Weinbaupräsident Artur Steinmann, der die Wahl live mitverfolgte. Er hätte sich mal wieder eine Deutsche Weinkönigin aus Franken gewünscht. „Als Fränkische Weinkönigin ist Klara grandios. Sie hat schon viele Akzente gesetzt“, so Steinmann weiter.

    Insgesamt acht Mal ging die Krone der Deutschen Weinkönigin bisher nach Franken, zum ersten Mal 1957 an Karoline Hartmann aus Rödelsee, zum letzten Mal 2008 an Marlies Dumbsky aus Volkach. Nun kann Franken im nächsten Jahr wieder hoffen, dass einmal mehr aus einer Fränkischen eine Deutsche Weinkönigin wird.

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