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    Würzburg

    Juliusspital-Team: Sieger mit der Rebschere

    Die erfolgreiche Mannschaft „Team J“ des Juliusspital Weinguts mit dem Sieger der ersten deutschen Rebschnitt-Meisterschaft Iount-Alexander Banea (Mitte) und Weinbergsmeister Peter Rudloff (rechts) Foto: Peter Rudloff/Stiftung Juliusspital Würzburg

    Es braucht ein scharfes Auge, eine flinke Hand und sehr viel Verständnis für den Rebstock. Das "Team J" des Weinguts Juliusspital schnitt sehr gut ab bei der ersten deutschen Rebschnitt-Meisterschaft. 28 Winzer nahmen an der ersten Felco Rebschnitt-Meisterschaft im Weinberg der Hochschule Geisenheim teil, acht von ihnen kamen aus dem Juliusspital und am Ende des Tages stand fest: Iount-Alexander Banea von der Weinbergsgruppe Würzburg des Juliusspitals war der Sieger.

    Die Firma Felco, weltweit führender Hersteller vom Baum- und Rebscheren, hatte diese erste nationale Rebschnitt-Meisterschaft in Kooperation mit der Hochschule Geisenheim und der Firma Simonit & Sirch in Deutschland organisiert. Teilnehmen konnten Winzer, Studenten und Mitarbeiter im Weinbau, Frauen und Männer aller Nationalitäten, die Weinreben beschneiden. Ziel der Veranstaltung war, die Bedeutung einer geeigneten Schneidtechnik aufzuzeigen. Als Gewinner der Meisterschaft wird Iount-Alexander Banea nun am 10. März 2020 bei der internationalen Meisterschaft in der Schweiz gegen die Weltbesten antreten.

    „Geschnitten werden mussten 16 Rebstöcke, dafür hatten die Teilnehmer 20 Minuten Zeit“, berichtet Weinbergsmeister Peter Rudloff, der als einer der Juroren fungierte, aber natürlich nicht seine eigenen Kollegen bewerten durfte. Geschnitten wurde nach der Methode von Simonit & Sirch, die den sanften Rebschnitt lehren. „Dabei versuchen wir dem Stock möglichst wenig Wunden zuzuführen und den Rebstock im Saft wachsen zu lassen“, erklärt Rudloff die Methode, die die Mitarbeiter des Juliusspital Weinguts seit vielen Jahren anwenden. 

    Peter Rudloff ist stolz auf sein „Team J“ aus dem Juliusspital. „Das Juspi hat eine super Figur gemacht. Dass unsere Leute gut schneiden können, ist in der Hochschule Geisenheim und in der Weinbranche angekommen.“ 

    Bearbeitet von Andreas Köster

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