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    WÜRZBURG

    Karl Hillenbrand in Bronze

    Karl Hillenbrand auf einem Bronzerelief Foto: B. Schweßinger

    Eine bronzene Gedenktafel erinnert jetzt in der Würzburger Marienkapelle an den am 22. November 2014 verstorbenen Generalvikar Karl Hillenbrand. Er war ab 1996 Rektor der Bürgerkirche am Marktplatz. Die Gedenktafel wurde am dritten Todestag Hillenbrands von Dompfarrer Jürgen Vorndran im Anschluss an eine von Thomas Keßler, Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators und Rektor der Marienkapelle, zelebrierte Frühmesse gesegnet, berichtet der Pressedienst des Ordinariates Würzburg.

    Ein Schritt für die Erinnerungskultur

    Einen ersten Schritt der Erinnerungskultur an das Wirken Hillenbrands in der Marienkapelle hätten dessen Vater und Geschwister mit der Entscheidung geprägt, dieser Kirche seinen Primizkelch zu vermachen. Drei Jahre nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Rektors sei es für die Marienkapellstiftung an der Zeit gewesen, sein Sterbebild vom Schriftenstand zu entfernen und dem Wunsch der Gläubigen Rechnung zu tragen, in der Marienkapelle einen bleibenden Erinnerungsort zu schaffen.

    Auf Vorschlag von Dompfarrer Vorndran, Kirchenverwaltungsvorstand der Marienkapellstiftung, wurde der Kleinrinderfelder Künstler Kurt Grimm beauftragt, eine Gedenktafel für Hillenbrand zu entwerfen. „Dem Künstler ist es in hervorragender Weise gelungen, ein authentisches Bild Hillenbrands in Bronze zu gießen. Es ist geprägt von christlicher Gelassenheit und theologischem Optimismus“, sagte Vorndran. Die Kosten belaufen sich auf rund 3400 Euro und werden von der Marienkapellstiftung getragen.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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