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    HELMSTADT

    Kein Tempo 30 in der Durchfahrt

    Weil Anlieger wünschen, den Schwerlastverkehr in den Durchfahrtsstraßen Würzburger Straße und Bachtorstraße auszubremsen, fand Mitte Juni eine Ortsbesichtigung mit den Verkehrsbehörden statt. Diese schließen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer aufgrund gesetzlicher Bestimmungen aus, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

    Mögliche weitere Maßnahmen wären ein Umbau der Bordsteine zu Hochborden und die Errichtung eines Verkehrsspiegels in der Grüninsel im nordwestlichen Kurvenausbaubereichs Würzburger Straße und Bachtorstraße sowie das Einzeichnen von seitenversetzten Parkbuchten. Diese Möglichkeiten werden in der nächsten Klausur im Januar 2019 von den Ratsmitgliedern erörtert.

    Medaille für Ehrungen

    In Bezug auf die Beschaffung neuer Helmstadt Medaillen für Ehrungen, die bereits in der Sitzung Anfang Juni beschlossen wurde, waren noch einige Designfragen zu klären. Außerdem beschloss der Gemeinderat, für die Medaillen Etuis anfertigen zu lassen. Die Kosten hierfür liegen bei 1046 Euro brutto.

    Der TV Helmstadt hat die Gemeinde informiert, dass sich die Stützmauer der TV-Halle in marodem Zustand befindet. Der TV bat die Gemeinde um finanzielle Unterstützung bei den nötigen baulichen Maßnahmen sowie um Hilfe vom Bauhof. Der Gemeinderat beschloss, dass der Bauhof den TV unterstützen wird bei der erforderlichen Ermittlung und Markierung der Grenzpunkte zur Klärung der Eigentumsgrenzen für die Baumaßnahmen. Der Bauhof wird außerdem beim Setzen der Quadersteine zum Auffüllen der Böschung behilflich sein. Was die finanzielle Unterstützung betrifft, wurde auf die gemeindliche Vereinsförderung verwiesen.

    Die Haushaltssatzung 2018 der Marktgemeinde wurde vom Landratsamt genehmigt. Die Satzung beinhaltet eine Kreditaufnahme von 1,3 Millionen Euro. Für die Jahre 2019 und 2020 ist eine Kreditaufnahme von insgesamt weiteren 10,3 Millionen Euro geplant.

    Um für das gemeindliche Projekt „Förderung privater Maßnahmen zur Stärkung der Innerortsentwicklung“ externe Förderungen der neuen Förderinitiative „Innen wie Außen“ beantragen zu können, muss die Gemeinde ein neues Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellen, da das alte Konzept völlig veraltet ist. Außerdem muss ein Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm gestellt werden. Nötig ist weiter ein Selbstbindungsbeschluss zur Innenentwicklung.

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