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    OBEREISENHEIM

    Keine Krone, aber: Obereisenheim feiert Marina Prust

    Trotz ihres Unterliegens in der Wahl zur Fränkischen Weinkönigin wurde Marina Prust (Bildmitte) in ihrem Heimatort Obere... Foto: R. Weis

    Schnell hatte sich im Ort die Nachricht verbreitet: Marina Prust aus Obereisenheim hat die begehrte fränkische Weinkönigin-Krone nicht erhalten. Doch das tat der Feierlaune der Ortsbewohner und der bei der Wahl Mitgereisten keinen Abbruch.

    Auf der Heimfahrt von der Würzburger Veranstaltung nach Obereisenheim wurde der Marina-Fan-Bus an der Gemeindegrenze von der Freiwilligen Feuerwehr mit Sirenengeheul und Blaulicht empfangen und bis vor die Winzerhalle begleitet. Denn Marina ist aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr und als Kameradin hoch angesehen.

    Lang anhaltender Applaus und viel Zuspruch für Marina

    Vor der Halle hatte sich zuvor eine große Schar Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um ihre Kandidatin mit lautem und lang anhaltendem Applaus herzlich zu empfangen.

    Bürgermeister Andreas Hoßmann meinte, dass er sie wegen ihres Mutes und ihres Engagements bewundere, sich einer solchen Wahl zu stellen, und er bedankte sich weiter dafür, dass sie damit den Markt Eisenheim wieder einmal in aller Munde gebracht habe. Dazu gehört natürlich auch die große Unterstützung im familiären Umfeld, das sie mit ihren Eltern Susanne und Heribert, der als Teufel die Symbolfigur für Obereisenheim verkörpert, als auch von ihrem Freund, erfahren habe.

    Weinbauverein und Fans fieberten mit

    Herbert Schuler vom Weinbauverein: „Nach dreiundzwanzig (23) Jahren hat aus unserem Ortsteil Obereisenheim wieder einmal eine junge Frau nach der fränkischen Wein-Königinnen-Krone gegriffen. Marina, wir waren gerne bei der Wahl dabei. Wir haben mit dir mitgefiebert, doch zum Schluss hat es leider nicht gereicht“. Für dieses Engagement überreichte er ihr neben einem Blumenstrauß auch einen Gutschein, um den Vorbereitungsstress etwas zu honorieren. Auch ihre Eltern erhielten wegen der starken Unterstützung der Tochter einen Gutschein.

    Marina bedankte sich bei allen, die sie begleitet, unterstützt, und bei ihrer Wahl mitgefiebert haben – besonders bei ihren Eltern und dem Weinbauverein mit dem Vorsitzenden Helmut Jung und 2. Vorsitzenden Herbert Schuler, die sie immer in allen Belangen unterstützt haben.

    Bei der anschließenden kleinen Feier in der Winzerhalle ließ man den Tag nochmals Revue passieren und jeder war stolz, dass Marina sich das getraut hatte.

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