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    Würzburg

    "Kellergespräche": Diesmal geht es um Künstliche Intelligenz

    Roboter als "Partner" oder Bedrohung? Das Bild zeigt einen Serviceroboter Namens Pepper.  Foto: Guido Kirchner, dpa

    Die Reihe greift Themen auf, die Politik und Gesellschaft bewegen - und die schwierige Fragen aus ethischer und juristischer Sicht aufwerfen: In ihrer vierten Auflage widmen sich die "Würzburger Kellergespräche" an diesem Donnerstag, 18.April, der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Veranstaltung mit Beginn um 19 Uhr (c.t.) ist öffentlich, der Eintritt frei.

    Elektronenhirn: Für die komplexe Arbeit von Fahrerassistenzsystemen sind auch heute schon zentrale Steuergeräte wie etwa bei Audi im Einsatz.  Foto: Audi AG

    Was kann Künstliche Intelligenz leisten? Und wo sind ihre Grenzen? KI als Fluch oder Segen? Brauchen wir eine eigene KI-Ethik? Und wer ist juristisch zu belangen, wenn ein Medizincomputer die falsche Diagnose stellt oder eine autonome Maschine einen Schaden anrichtet? Außerdem geht es in dem Gespräch um die sozialen Folgen des maschinellen Lernens. KI-Kenner rechnen mit gravierenden Veränderungen in der Arbeitswelt und dem Verlust vieler Jobs.

    Publikum kann bei den "Kellergesprächen" mitdiskutieren

    Zwei- bis dreimal im Jahr laden die Juristen-Alumni der Uni Würzburg und die Main-Post in den Max-Stern-Keller der Alten Universität (Domerschulstr. 16) ein. Im historischen Gewölbe diskutieren dann Experten aus verschiedenen Blickwinkeln ein "heißes Eisen" wie im vergangenen Jahr die Organspende oder die Fragen nach Kreuzen in Gerichtssälen. Das Publikum schaltet sich mit eigenen Fragen und Beiträgen in die Diskussion ein.

    Als Gastgeber für die Juristen-Alumni ist Prof. Eric Hilgendorf selbst mit Künstlicher Intelligenz befasst: Er ist seit Herbst 2016 Mitglied der vom Verkehrsminister eingesetzten Ethik-Kommission zum automatisierten Fahren.  Hilgendorf wird einige inhaltliche Impulse geben.

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    Am Podium diskutieren Dr. Tristan Behrens, seit 2012 IT-Berater in der Wirtschaft und seit 2018 selbstständiger KI-Trainer, der Philosoph  Prof. Wolfgang Schröder von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Würzburg (Mitglied des Anfang 2018 gegründeten DIN-Ausschusses „Künstliche Intelligenz“) und  Dr. David Roth-Isigkeit, Leiter des "Instituts für Soziale Implikationen künstlicher Intelligenz" und der Nachwuchsforschungsgruppe "Das Recht der künstlichen Intelligenz" in Würzburg. Es moderiert Main-Post-Redakteur Andreas Jungbauer.

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