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    ALTERTHEIM

    Kerwer-Kärrer zogen durch die Straßen

    Mit einem Festzug durch die Gemeinde findet traditionell der Kirchweihsonntag in Altertheim seinen Höhepunkt. So auch in diesem Jahr: Angeführt von sechs jungen Burschen aus der Gemeinde, die mit lautem Geschrei und bunten Bändern durch die Straßen ziehen und unter den Klängen des Musikvereins Kist-Altertheim begab sich der Festzug zur evangelischen Kirche, wo Pfarrerin Astrid Männer eine kurze Andacht hielt.

    Zusammenhalt im Ort

    Männer erinnerte an die lange Geschichte der Kirchweih und an das gute Zusammenhalten im Ort. In Altertheim nehme man sich noch Zeit, miteinander zu reden und zuzuhören. Und immer wenn es gelte, zusammen aufzutreten und den Ort zu repräsentieren, stehe Altertheim zusammen. Männer sieht aber auch Wolken am Himmel. Nicht alles werde in Zukunft so weiter laufen, befürchtet sie, die Welt verändere sich und mit ihr die Menschen. Trotzdem könne man darin auch eine Chance sehen. Als Beispiel nannte sie die evangelische Landjugend in Oberaltertheim, die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiert und es immer verstanden hat, sich anzupassen.

    Und genau aus dieser Landjugend bestanden viele Teilnehmer des Festzuges anlässlich der Kirchweih. Während die jungen Frauen im Dirndl mitmarschierten, übernahmen sechs Burschen den Part der Kerwer-Kärrer. Diese sind die Traditionsfiguren und es ist für jeden jungen Mann eine Ehre, einmal den Festzug anzuführen.

    Eine lange Tradition

    Die Kirchweih wird seit 1981 als Zeltkirchweih von der Vereinsgemeinschaft Oberaltertheim durchgeführt, auch wenn ihre Tradition viel weiter zurück liegt. Sie erinnert an die Weihe der Kirche vor 189 Jahren und findet immer am ersten Wochenende im September statt. An den drei Festtagen ist das Zelt immer voll – so auch heuer.

    Am Ende war die Vereinsgemeinschaft um den Vorsitzenden Udo Elf-lein wieder sehr zufrieden mit dem Ablauf der Kirchweih in Altertheim. Im nächsten Jahr gibt es eine Fortsetzung, das steht heute schon fest.

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