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    Winterhausen

    Kiefern im Gemeindewald setzte die Dürre zu

    Die große Hitze und Trockenheit im vergangenen und in diesem Jahr haben auch in Winterhäuser Gemeindewäldern ihre Spuren hinterlassen. Beispiele wurden im Gemeinderat angesprochen, als es um den Beschluss des Forstbetriebsplans ging, den das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zusammen mit der Gemeinde erarbeitet hatte. Bei der Planung für die Gemeindewälder wird schon länger darauf geachtet, bei Aufforstungen Baumarten zu verwenden, die mit den neuen klimatischen Gegebenheiten besser zurecht kommen.

    Im Forstbetriebsplan für das Jahr 2020 stehen die Kronenpflege an Eichen im Bereich Uptal/Wilhelmshöhe, die allgemeine Pflege der Jungbestände, sowie Wiederaufforstungen im Knottengraben hinter den Steinbrüchen. Wie Bürgermeister Christian Luksch sagte, sei diese Maßnahme schon länger vorgesehen. Für die Aufforstung seien klimabeständigere Stieleichen gewählt worden.

    Kostendeckende Bewirtschaftung der Wälder

    Ratsmitglied Klaus Trunk sieht gerade im Knottengraben Handlungsbedarf. Er berichtete, dass dort Kiefern schwer geschädigt, einige schon ganz dürr seien. Auch für Bürgermeister Luksch ist es fraglich, wie lange dort die Kiefern noch Bestand haben können. Den Forstbetriebsplan 2020 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die Bewirtschaftung der Wälder soll laut Plan kostendeckend sein und sogar einen leichten Überschuss erzielen. Gerechnet wird mit etwa 16 000 Euro Ausgaben und rund 17 000 Euro Einnahmen.

    Einen Beschluss fasste der Gemeinderat im Hinblick auf die Kommunalwahl im Frühjahr 2020. Demnach soll als Gemeindewahlleiter der geschäftsleitende Beamte der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt, Stefan Adelfinger, fungieren. Seine Stellvertreterin ist Gemeinderatsmitglied Ursula Walpuski, die diese Funktion ausüben kann, da sie nicht mehr für das Ratsgremium kandidiert.

    Weniger Beleuchtung in der Nacht

    Bürgermeister Luksch informierte über eine Neuerung des Bayerischen Immissionsschutzgesetzes, die sich aus dem Volksbegehren zum Artenschutz ergeben hat. Demnach dürfen bauliche Anlagen der öffentlichen Hand nicht mehr zwischen 23 Uhr und der Morgendämmerung beleuchtet werden. Die Regelung bezweckt in erster Linie den Erhalt von Quartieren für Fledermäuse, die meist erst in der Morgendämmerung von ihren Jagdausflügen zurückkehren. Wie Luksch feststellte, sei die Gemeinde nicht betroffen. Als einziges werde der Kirchturm angestrahlt, doch nicht nach 23 Uhr.

    Wegen eines stark baufälligen Gebäudes ist die Mittlere Gasse gesperrt worden, um Gefahren für Passanten zu verhindern, so eine weitere Information des Bürgermeisters. Zuständig sei in dieser Sache das Landratsamt. Wie lange die Sperrung dauere, könne man nicht sagen. Jedenfalls sei eine baldige Aufhebung nicht zu erwarten.

    Beschwerden über Hundebad am Main

    Ratsmitglied Kurt Kleinschnitz bemängelte, dass sich das Erholungsufer am Main, das erst vor wenigen Jahren umgestaltet und mit einem vergrößerten Flachwasserbereich versehen worden ist, weithin als "Hundebad" herum gesprochen habe und es deshalb Klagen gebe. Bürgermeister Luksch und Ratsmitglied Uwe Braun berichteten, dass es hingegen auch Leute gebe, die sich nicht daran stören.

    Dennoch beharrte Kleinschnitz darauf, endlich zu handeln. Luksch meinte, das Thema könne man auf die Tagesordnung einer Ratssitzung nehmen, unabhängig davon, dass in dem Uferbereich ohnehin in absehbarer Zeit noch Verbesserungen, ergänzende Pflanzungen und Ausstattungen geplant seien.

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