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    Kleinrinderfeld

    Kinder erleben die Natur

    Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veranstaltete bereits zum siebten Mal ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche. Armin Amrehn, Kreisvorsitzender des BUND, organisierte dieses Camp mit seinen freiwilligen Helfern von Anfang an. Für drei Tage schlagen die Kinder ihr Lager auf.

    "Wir wollen das Gespür der Kinder für die Umwelt und die Zusammenhänge in der Natur wecken und vertiefen", umreißt Amrehn den Sinn des Camps. Am Morgen fährt man gemeinsam mit dem Fahrrad in den Wald, wo schon altersgerechtes Werkzeuge auf die Kinder wartet. Nach einer kurzen Einweisung fangen die Kinder das Bauen mit allem an, was sie im Wald so finden, Nägel und Seile gibt es von der Campleitung. Egal ob Brücken über die Suhle von Wildschweinen, eine Latrine oder einen Parcours zum Trail fahren, der Fantasie der Kinder sind keine Grenzen gesetzt. Viele sind von Anfang an dabei und weisen ihre jüngeren Kollegen ein.

    Am Abend sitzen sie um das Lagerfeuer und genießen Stockbrot oder eine Bratwurst. Diese Erlebnisse seien es, die sich ins Gedächtnis einlagern, ist sich Amrehn sicher.

    Den großen Abschluss bildete eine Rallye durch den Wald. An sechs Stationen wurden alle Sinne der Kinder gefordert. So mussten Tierstimmen erkannt werden, im Teich befindliche Tiere bestimmt  oder ein "meditativer Spaziergang" mit Ruhe im Wald absolviert werden.
    Mit dem Umweltcamp will man die Kinder für den Umgang mit der Natur sensibilisieren. Bei einem Wissenstest können sie ergründen, wie tief ihre Kenntnisse rund um den Wald und dessen Bewohner sind.

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