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    Leinach

    Kindergarten wird mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert

    Auf dem Grundstück im Vordergrund soll ein Erweiterungsneubau des bestehenden Barbara-Gram´schen Kindergartens (rechts) für drei Kleinkindgruppen entstehen. Im Hintergrund ist der derzeit genutzte Container zu sehen. Foto: Herbert Ehehalt

    Unter dem akut notwendigen Bedarf und mit einem gleichzeitig in die Zukunft gerichteten Raumkonzept plant die Gemeinde Leinach einen Erweiterungsbau für den Barbara-Gram´schen-Kindergarten. Zu den geschätzten Baukosten von 2 529 431 Euro kann die Gemeinde von einer Förderung durch die Regierung von Unterfranken in Höhe von 1,289 Millionen Euro ausgehen. Diese Information gab Bürgermeister Uwe Klüpfel (CFW) in der jüngsten Sitzung an den Gemeinderat weiter.

    Trotz der vorliegenden Förderzusage durch die Regierung von Unterfranken stellte Klüpfel das ausgearbeitete Raumkonzept für die geplanten drei Kleinkindgruppen nochmals zur Diskussion. Hintergrund dessen ist die Ermittlung der förderfähigen Kosten von lediglich 1 432 692 Euro aus den rund 2,5 Millionen Euro geschätzten Gesamtkosten. Die reduzierten förderfähigen Kosten ergeben sich nach Klüpfels Aussage aus dem vom Gemeinderat gewünschten Raumkonzept.

    Weniger Fläche, höhere Förderung

    Dieses überschreitet die Mindestvorgaben für die frei Gruppenräume um dreißig Quadratmeter. "Weil die Mindestflächen für den geplanten Neubau überschritten werden, reduziert sich die Fördersumme entsprechend. Alternative für eine höhere Förderung wäre eine Reduzierung der Flächen der Gruppenräume um dreißig Quadratmeter. Dadurch würde sich die Fördersumme um 75 000 Euro erhöhen", verdeutlichte Klüpfel.

    Hermann Stumpf (SPD) gab hierzu allerdings zu bedenken, dass eine Flächenreduzierung eine Umplanung erforderlich machen würde. "Dadurch entstehen Kosten, wodurch sich die vermeintlich höhere Fördersumme wiederum reduziert", befand Stumpf. Stefan Wettengel (CSU) verwies auf das vom Gemeinderat bewusst gewählte Raumkonzept mit größeren Räumen. Dadurch soll der Erweiterungsbau unter Umständen und nachgelagert zum aktuellen Bedarf der Kinderbetreuung auch anderweitig nutzbar sein.

    Verbindung zum Neubau

    Die von Architekt Stephan Haas (Eibelstadt) erstellte Planung sieht den Erweiterungsneubau neben dem bestehenden Barbara-Gram´schen-Kindergarten vor. Dieser soll durch eine Verbindung einen Zugang zum Neubau erhalten. Der aus jeweils drei Krippen- und Ruheräumen samt WC-Trakt und einem Mehrzweckraum bestehende Neubau soll jedoch auch einen separaten, barrierefreien Zugang erhalten. Der durch die topografischen Vorgaben teilweise im Erdreich eingelassene Baukörper soll nach Vorstellung des Architekten in Kombination aus Beton- und Holzfertigwänden entstehen. 

    Entsprechend dieser Planung bekräftigte der Gemeinderat das ausgearbeitete zukunftsorientierte Raumkonzept. Eine Bezuschussung von 1,289 Millionen Euro entspricht einem Höchtsfördersatz von neunzig Prozent. Dennoch verbleibt somit ein von der Gemeinde zu finanzierender Eigenanteil von rund 1,24 Millionen Euro. Die Planung liegt derzeit dem Landratsamt zur Genehmigung vor.

    So soll der Erweiterungsbau nach dem Entwurf von Architekt Stephan Haas in der Ansicht von der Burkardusstraße aus aussehen. Foto: Herbert Ehehalt

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