• aktualisiert:

    Oberaltertheim

    Kirchweih lockt erneut die Massen an

    Am Prominententisch von Bürgermeister Adolf Hemrich (3.v.r.) ließen sich die Amtskollegen und Abgeordneten die Schlachts...

    Erneut hat die Oberaltertheimer Kirchweih alle Rekorde geschlagen. Und wieder war das Festzelt voll bis auf den letzten Platz. Gefeiert wurde vier Tage lang die Weihe der Kirche St.Martin, die von der Vereinsgemeinschaft ausgerichtet wird.

    Vor rund 30 Jahren fand die Kirchweih noch in den örtlichen Gasthäusern statt, nach deren Schließung bildete sich die Vereinsgemeinschaft und stemmt die Mammutveranstaltung selbst, inklusive Zeltauf- und -abbau. Jeder Tag hat dabei sein Motto. Während der Samstag mehr der Jugend vorbehalten ist, ist Sonntag als Familientag traditionell der Tag an dem die Familien des Ortes mit ihren gesamten Mitgliedern erscheinen. Montags ist dann Schlachtschüsseltag und auch hier ist das Festzelt brechend voll.

    "Jedes Jahr denken wir, dass auch mal weniger Menschen kommen, weil es sowieso voll ist, doch dann überrollen uns die Massen erneut", freute sich Bürgermeister Adolf Hemrich über die Anziehungskraft der Kirchweih.

    Bereits um 10 Uhr werden die sieben Kessel von den Hobbymetzgern im Ort angeheizt, damit die Ausgabe der Speise am Abend reibungslos und ohne Unterbrechung klappt. Alle Töpfe sind genau eingeteilt und logistisch erfasst, ebenso wer wann welches Fleisch zerteilen muss. Da merkt man die Routine der Mannschaft hinter der Theke. Vorne wird die Schlange immer länger, trotz optimaler Logistik. Bis zu 20 Meter stehen die Menschen an.

    Vom Erfolg des Festes hören die Mitglieder der Vereinsgemeinschaft gerne, opfern sie doch viel Freizeit, damit sich die Besucher vergnügen können bei der Altertheimer Kirchweih. Die hatten in diesem Jahr sogar noch einen weiteren Festtag, denn das Helferfest findet nur alle zwei Jahre statt, letztmals also, als Altertheim sich den Titel: "Coolste Gemeinde Mainfrankens" verdient hatte. 

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!