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    Kist

    Kister Grundschule bekommt schnelles Internet

    Der Bayerische Ministerrat hat am 15. Mai die Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN für öffentliche Schulen beschlossen. Mit dieser Förderrichtlinie wird die Erschließung der Schulen mit Glasfaser in Bayern flächendeckend möglich, auch dort, wo bereits mindestens 30 Mbit/s verfügbar sind. Für kommunale Sachaufwandsträger gelten dabei folgende Konditionen: In der Regel beträgt der Fördersatz 80 Prozent, in Gebieten, die dem Raum mit besonderem Handlungsbedarf zuzurechnen sind, beträgt der Fördersatz sogar 90 Prozent. Der Förderhöchstbetrag beträgt 50.000 Euro je Einrichtung für den Glasfaseranschluss und 5000 Euro für den Ausbau von WLAN-Infrastruktur.

    Gegenstand der Förderung ist die erstmalige Herstellung eines Glasfaseranschlusses einschließlich Netzanschlusseinheit sowie die Schaffung einer WLAN-Infrastruktur einschließlich der dazu erforderlichen Verkabelungsarbeiten im Gebäude. Die über die Bereitstellung der Infrastruktur hinausgehenden Kosten, wie die monatliche Anschlussgebühr oder die für die Nutzung erforderliche Hard- und Softwareausstattung (z.B. Tablets) hat die Gemeinde Kist zu übernehmen, erläuterte Bürgermeister Volker Faulhaber (SPD) das Vorhaben der Gemeinde, die Grundschule an das schnelle Internet zu bringen. Yvonne Lach (SPD) unterstützte die Initiative, ebenso wie alle anderen Mitglieder des Gemeinderates. Man hat die Notwendigkeit des Ausbaus der Internetverbindung erkannt. Gleichzeitig wurde aber Kritik an der bayerischen Staatsregierung geübt, da man in Kist eine 100 prozentige Kostenübernahme erwartet hat, denn es sei Länderaufgabe die Schulen entsprechend auszustatten und nicht Gemeindesache.

    Bei der Umstellung der bisherigen Straßenbeleuchtung auf LED will Kist in den kommenden drei Jahren ebenfalls vorankommen. Im Jahr 2018 sollen 60 Beleuchtungskörper durch die LED-Trilux Leuchte ersetzt werden. Das sind alle Leuchten, die vor dem Jahr 2000 installiert wurden. Hier sind die größten Einsparwerte zu erzielen,erläuterte Faulhaber. Im Jahr 2019 sollen 124 technische Leuchten, auf Masten über 5 Meter und Einbau vor dem Jahr 2000, durch die Philips Luna ersetzt werden. Im dritten Jahr 2020 sollen alle restlichen Leuchten (124 Stück) die nach dem Jahr 2001 installiert wurden, auf Conpower LED-Retrofit umgerüstet werden, so lautete das Angebot der MFN.

    Die Ringstraße, Brennofenstraße (südlicher Teil), Wolfsgrubenstraße und Altertheimer Straße wurden auf Wunsch der Verwaltung aus dem Angebot herausgenommen. Der Grund ist diese Straßen, zwecks sanierungsbedürftiger Kanal- und Wasserhauptleitungen, mittelfristig neu herzustellen, worunter auch die Straßenbeleuchtung fallen würde (Neuregelung der Abstände zwischen den einzelnen Masten, Material der Masten, eventuell Einzug neuer Elektroleitungen). Das Angebot hat einen Gesamtbruttobetrag von 135.817,92 Euro. Auf die einzelnen Teilabschnitte entfallen für das Jahr 2018: 54.985,60 Euro, für das Jahr 2019: 62.281,38 und für das Jahr 2020: 18.550,94 Euro. Dieses Vorgehen wurde einstimmig gebilligt, da man sich große Energieeinsparung von der Umstellung erhofft.

    Nachdem Marco Spiegel bei der Feuerwehrversammlung offiziell zum 1. Kommandanten wiedergewählt wurde, musste diese Wahl nun vom Gemeinderat offiziell bestätigt werden. In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Faulhaber den Mitgliedern der Feuerwehr für ihren Einsatz für die Allgemeinheit. Man könne die Arbeit der Feuerwehrleute nicht hoch genug einschätzen und loben, fuhr er fort, bevor er dem wiedergewählten Kommandanten zur Wiederwahl gratulierte, nachdem der Gemeinderat der Wahl einstimmig zugestimmt hatte.

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