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    Würzburg

    Klimaschutz: Würzburg holt sich jetzt Ideen von Jugendlichen

    Kurz nachdem die Fridays For Future-Bewegung auch Würzburg erreicht hatte, konzipierte die Stadt einen Wettbewerb um Ideen zum Klimaschutz für Kinder und Jugendliche. Foto: Daniel Peter

    Trockenheit, Baumsterben, umweltfreundlichere Alternativen zum Diesel-Auto: Zurzeit schlagen viele Themen auf, die sich hauptsächlich mit Klimawandel und Klimaschutz beschäftigen. Sichtbar wird das vor allem an vielen Freitagen, wenn die Fridays For Future-Bewegung auch in Würzburg dazu aufruft, Maßnahmen gegen nachhaltige Veränderungen des Klimas zu ergreifen.

    Oberbürgermeister holt "persönliche Klimaberater"

    Wie sich die Gruppierung das vorstellt, hat sie erst kürzlich in einem Forderungskatalog an das Würzburger Rathaus zusammengestellt. Ob und wie die Stadtverwaltung die Forderungen umsetzt, bleibt abzuwarten. Untätig will sie aber nicht sein.

    Deswegen hat sie kürzlich eine eigene Initiative gestartet, um Ideen zum Klimaschutz zu sammeln. Dabei holt sich Oberbürgermeister Christian Schuchardt Würzburger Jugendliche als "seine persönlichen Klimaberater mit ins Boot", wie es in der Beschreibung heißt.

    "Wir möchten die fantastische Energie der jungen Menschen nutzen."
    Nadine Bernard, Stadt Würzburg

    Bei "Klimamacher Würzburg" können alle Kinder und Jugendlichen aus Würzburg und Umgebung mitmachen und allein oder mit ihrer Schulklasse, mit ihrem Verein oder mit ihren Freunden eine innovative Projektidee entwickeln. Die könnte sich zum Beispiel um die Themen Energie, Umweltschutz, Mobilität und Verkehr oder Konsum drehen.

    "Wir möchten die fantastische Energie der jungen Menschen nutzen", sagt Nadine Bernard von der Stadt Würzburg, die den Wettbewerb betreut. Im Vordergrund stehen sollen eigene Projekte und nicht allgemeine Vorschläge und Forderungen an die Stadt, erklärt sie auf Nachfrage.

    Ideen können bis Ende Oktober eingereicht werden

    Bis Ende Oktober 2019 können die Teilnehmer ihre Projekte einreichen. Danach macht sich eine Jury aus Politikern, Wissenschaftlern, Umweltexperten und Bürgern Gedanken, welche Ideen besonders überzeugen. Zu den Mitgliedern der Jury gehören unter anderem der Würzburger Klimaforscher Heiko Paeth, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und ein Experte der Technischen Universität in München. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Insgesamt stehen rund 15 000 Euro zur Verfügung, um die Umsetzung von guten Projekten zu unterstützen.

    Kontakt zu den Verantwortlichen
    Fragen oder Projektanträge nimmt das Rathaus unter der E-Mail-Adresse klimamacher@stadt.wuerzburg.de entgegen.

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