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    Gelchsheim

    Knospen an St. Barbara sind zum Christfest Blüten da

    Die zum Namenstag der Heiligen Barbara geschnittenen Forsythienzweige die Anna in der Hand hält werden im Haus ihre Blüten öffnen Foto: Hannelore Grimm

    Am 4.Dezember, dem Namenstag der Heiligen Barbara, Zweige zu schneiden, um sie im Haus zum Blühen zu bringen, ist ein Brauch der bereits viele Jahrhunderte alt ist.  Für die sogenannten Barbarazweige eignen sich Forsythien, wie sie Anna auf dem Bild in der Hand hält, sehr gut, ebenso die für den Barbara-Brauch bekannten Kirsch-und Apfelzweige oder auch Winterjasmin. Hinter dem Brauch steht eine der zahlreichen Legenden, die sich um die Ende des dritten Jahrhunderts geborene Kaufmannstochter ranken. Eine dieser Geschichten erzählt, dass Barbara ihres Glaubens wegen von ihrem Vater verfolgt, misshandelt und eingesperrt worden sei. Auf dem Weg in ihr Gefängnis verfing sich in ihrem Kleid ein Kirschzweig. Den Zweig stellte sie in ihrer Zelle in einen Krug und versorgte ihn mit Wasser aus ihrem Trinknapf. Der Überlieferung nach öffneten sich die Kirschblüten an dem Tag, als Barbara hingerichtet wurde. Ein überlieferter Spruch zu dieser Geschichte lautet: "Knospen an St. Barbara,  sind zum Christfest Blüten da."

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