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    Zell

    Kommentar: Neustart für den Gemeinderat

    Das Rathaus in der Marktgemeinde Zell Foto: Gideon Zoryiku

    Die Gräben im Zeller Gemeinderat sind tief. Das hat die jüngste Gemeinderatssitzung wieder gezeigt. Die Debatten waren abstrus, ausufernd und teilweise abenteuerlich. Auch vor gegenseitigen Verunglimpfungen machten einige Marktgemeinderäte keinen Halt. Vielen der anwesenden Zuhörer blieb nur ein Kopfschütteln.

    Die scheidende Bürgermeisterin Anita Feuerbach muss sich zumindest den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sowohl beim Ärztehaus als auch der Beratung über das Wortergreifen von Marktgemeinderäten auf der kommenden Bürgerversammlung ungeschickt vorgegangen ist. Aber auch die Opposition gab mit ihrer polemischen Art nicht die beste Figur ab. Doch sie hatte auch gute Argumente für ihr Verhalten.

    Es erscheint zum jetzigen Zeitpunkt kaum denkbar, dass dieser Gemeinderat bei den großen Themen, allen voran etwaigen Neubauten innerhalb und außerhalb der Ortsgrenzen, noch etwas zustande bringt. Von daher kommen die Kommunalwahlen im März zum richtigen Zeitpunkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Zeller Gruppierungen bei der anstehenden Aufstellung ihrer Wahllisten auch frische Gesichter gut positionieren. Dann kann der Rat im Frühjahr gemeinsam mit einem neuen Bürgermeister oder einer neuen Bürgermeisterin einen Neustart wagen.

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