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    Röttingen

    Kommentar: Spannungen im Hintergrund der Frankenfestspiele

    Szene aus dem 2018 bei den Frankenfestspielen aufgeführten Stück "Im Weißen Rössl". Foto: Gerhard Meißner

    Obwohl die Unabhängigen Bürger im Röttinger Stadtrat alle jüngeren Entscheidung zu den Frankenfestspielen mitgetragen haben, seien es Investitionen in Technik und Ausstattung, die Billigung des Budgets oder der Vierjahresvertrag für den neuen Intendanten, bleibt offenbar eine Urskepsis gegenüber dem Theaterbetrieb bestehen, die sich in gelegentlichen Nadelstichen in den Stadtratssitzungen ausdrückt.

    Die Forderung nach einer detaillierten Aufschlüsselung der Kartenverkäufe könnte ebenso in diesem Sinne verstanden werden wie der Ruf, die Festspiele grundsätzlich zu überdenken. 

    Will man damit diejenigen Röttinger auf seine Seite ziehen, die mit den Festspielen nichts anfangen können? Oder steht dahinter die Absicht, sich ganz vom Sommertheater zu trennen? Dann sollte das auch offen ausgesprochen und debattiert werden. Für eine positive Außenwirkung der Festspiele sind solche Spannungen im Hintergrund jedenfalls nicht hilfreich.

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