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    Würzburg

    Kommunalwahl: Wie die OB-Kandidaten Würzburg verändern wollen

    Wohnen, Verkehr, Innenstadtentwicklung: Diese und mehr Bereiche wollen die Bewerber für den Posten des Oberbürgermeisters angehen. Doch wie wollen sie das anstellen?
    Bei der Wahlarena der Main-Post konnten die OB-Kandidaten schildern, was sich ihrer Meinung nach in Würzburg ändern muss. Foto: Silvia Gralla

    Am 15. März ist es so weit: Dann wählen die Würzburger eine Oberbürgermeisterin oder einen Oberbürgermeister. Bleibt Christian Schuchardt (CDU) im Amt oder muss er den Posten abgeben? Mit Dagmar Dewald (ÖDP), Kerstin Westphal (SPD), Volker Omert (FWG), Sebastian Roth (Die Linke) und Martin Heilig (Grüne) gibt es fünf weitere Bewerber. Sie alle sehen dringenden Handlungsbedarf in Bereichen, die die Würzburger beschäftigen. Wo gibt es in Zukunft noch bezahlbaren Wohnraum? Wie bleibt die Innenstadt lebenswert? Und wer hat ein schlüssiges Konzept für die Verkehrswende? Das waren Fragen, die die Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahlarena der Main-Post am Dienstagabend beantworten sollten. Hier finden Sie eine Auswahl ihrer Antworten inklusive einer interaktiven Grafik am Ende des Artikels.

    Über bezahlbaren Wohnraum in Würzburg

    Die Mieten sind in den vergangenen Jahren teilweise stark gestiegen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie eines Immobilienportals. Zudem mangelt es an Wohnraum in Würzburg. Während der Diskussion blieben die Kandidaten größtenteils eine Antwort schuldig, an welchen Stellen konkret noch Wohnraum entstehen kann. Nur das Faulenberg-Areal wurde von Kerstin Westphal als Ort benannt. Hier könnten 300 bis 350 Wohungen entstehen. Sie fordert 5000 neue Wohnungen bis 2030 und sieht im Faulenberg-Areal Potenzial. Volker Omert fand diese Zahl viel zu gering. Seiner Meinung nach müsse auch mehr in die Höhe gebaut werden. Dass das nicht jedem Bürger gefallen könnte, sei ihm bewusst. "Irgendwelche Kröten müssen wir schlucken", sagte er auf dem Podium.

    Über eine lebenswerte Innenstadt

    "Es ist sehr schade, dass am Kardinal-Faulhaber-Platz noch nicht losgelegt worden ist", ärgerte sich Martin Heilig. Ihm ist es wichtig, dass sich auch zukünftig Jung und Alt noch gerne in der Innenstadt aufhalten. Dies sei nicht selbstverständlich, da Mainfranken ein Hotspot des Klimawandels sei. Auch Dagmar Dewald wünschte sich grüne Oasen im Zentrum. "Es gibt viele Ideen, sie scheitern aber oft an der Umsetzung", fand sie und richtete die Kritik auch an das jetzige Stadtoberhaupt.

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    Über ein Konzept für die Verkehrswende

    Sebastian Roth hat sich schon mehrfach positiv zu einem kostenlosen ÖPNV für alle geäußert. Daran hielt er auch bei der Diskussion fest. Zudem kann er sich eine weitere Straba-Linie vorstellen. "Stimmen wir doch endlich geschlossen für die Linie 7", forderte Roth. Dass die Tickets nicht einfach nach Belieben veränderbar seien, betonte Christian Schuchardt. Alleine könne so etwas nicht entschieden werden. "Wir werden in den kommenden Jahren 200 Millionen Euro in die Straßenbahn investieren", sagte der amtierende OB außerdem.

    Bei einem Klick auf die blauen Ausrufezeichen sehen Sie die Forderungen der Kandidaten für bestimmte Themengebiete auf einen Blick.

    Kommentare (6)

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