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    Erbshausen

    Komödie am Eichelberg mit Klosterfraunarzissengeist

    Unter der Regie von Bruno Strobel (hinten rechts) treten in diesem Jahr zwölf Laiendarsteller in Erbshausen-Sulzwiesen auf. Ein fiktives Nonnenkloster am Eichelberg bildet den Rahmen der Komödie mit sieben Vorstellungen. Foto: Irene Konrad

    Im kleinen fiktiven Kloster "Am Eichelberg" treibt in diesem Jahr die Laienspielgruppe der DJK Erbshausen-Sulzwiesen ihr Unwesen. Beate Irmisch hat die Komödie "Heribert, der Klosterfraunarzissengeist" geschrieben. Die Premiere ist am 16. November, die Schlussvorstellung am 7. Dezember.

    "Das Stück aus dem Theaterverlag Rieder hatte ich schon lang im Sinn, aber es fehlten genügend Leute dazu", gesteht Regisseur Bruno Strobel. Diesmal aber hat er zwölf spielfreudige Akteure gefunden. Das ist selbst für ein Dorf mit einer über 100-jährigen Theatertradition enorm. Sechs Frauen und sechs Männer spielen bei den Aufführungen in der Mehrzweckhalle der DJK mit.

    Alles soll stimmig sein

    Die Erbshausener Theatergruppe ist bekannt für ihre Präzession und Professionalität. Das von Thomas Ringelmann und Hermann Issing gebaute Bühnenbild steht schon. Bis ins Detail soll alles stimmig sein, damit die Gags sitzen und Nebenschauplätze Spaß machen. Drei- bis viermal in der Woche wird inzwischen auf der Bühne geprobt. Aus beruflichen Gründen nehmen manche Laiendarsteller dafür lange Anfahrten in Kauf.

    Im Stück geht es um einen Frauenorden, in dem um die wirtschaftliche Situation nicht zum Besten bestellt ist. Das Bistum erwägt, das Kloster aufzulösen und zu allem Übel kündigt Bürgermeister Dünkel den Nonnen die Pacht für die Obstwiese und die Weinberge. Und zwar ausgerechnet dann, als sie reichlich tragen und eine gute Ernte versprechen.

    Im Kloster wird Schnaps gebrannt

    Dabei hüten die pfiffigen Ordensschwestern ein Geheimnis. Ohne Wissen des Bistums haben die drei Nonnen Gottfrieda, Appolonia und Pankrazia aus der Not eine Tugend gemacht. Trotz Verbot führten sie hinter den Klostermauern eine alte Tradition wieder ein. Im Kloster wird Schnaps gebrannt und Wein gekeltert!

    Diese Untugend bleibt nicht unentdeckt. Das Bistum schickt Domkapitular Schraut. Er soll Kloster "Am Eichelberg" dem unchristlichen Gelage ein Ende bereiten und den Verkauf des Klosters in trockene Tücher bringen. Aber er hat die Rechnung ohne die pfiffigen Nonnen gemacht. In der Gefahr um das Kloster taucht außerdem Klosterfraunarzissengeist Heribert auf.

    Die Darsteller

    Die Darsteller auf der Bühne sind Michaela Schraut, Mürvet Hippe, Anja Lanig, Sigrid Stuckenbrok, Lea Strobel und Melanie Ganz sowie Dirk Joachimsmeyer, Joel Nolte, Werner Schraut, Elmar Frötschner, Sebastian Falger und Jonathan Bischoff. Alle standen schon "auf den Brettern dieser Welt" und sind Könner ihres Fachs.

    Die Gruppe ist überzeugt, dass ihre Gäste "frohe und unbeschwerter Stunden bei uns verbringen werden". Die Premiere ist am Samstag, 16. November um 18 Uhr. Danach gibt es weitere sechs Vorstellungen. Sie sind am 17., 23., 24. und 30. November sowie am 1. und 7. Dezember 2019. Am Sonntag, 24. November, ist ab 16 Uhr ein Theatercafé geöffnet.

    Karten gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf jeweils am Montag und Donnerstag von 18.00 bis 19.30 Uhr im Sportheim. Zu den gleichen Zeiten sind telefonische Vorbestellungen unter Tel. (09367) 98 64 44 möglich. Eine Eintrittskarte kostet 9 Euro (Premiere mit Büffet 19 Euro).

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