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    OCHSENFURT

    Kontraste - Keramik und Klöppelspitzen im „Lädele“

    Keramik und Klöppelarbeiten von Elisabeth Groß sind bis 16. September im Ochsenfurter Lädele in der Brückenstraße zu seh... Foto: Ernst Lindner

    Unvergessen ist die früh verstorbene Ochsenfurter Künstlerin Elisabeth Groß. Neben Keramikarbeiten fertigte sie filigrane Klöppel-Kunstwerke. In einer Ausstellung mit Verkauf mit dem Titel „Kontraste – Keramik und Klöppelspitzen“ ist bis 16. September ein Teil des Schaffens von Elisabeth Groß zu sehen. Das eine oder andere besondere Werk kann auch käuflich erworben werden. Der passende Rahmen ist das kleine „Lädele“ im Alten Rathaus in der Brückenstraße in Ochsenfurt. Keramik war, künstlerisch gesehen, die erste große Liebe von Elisabeth Groß.

    Erst nach der Beendigung der beruflichen Laufbahn, vor allem in der Fahrschule von Ehemann Peter Groß, konnte sie sich mehr ihren kreativen Neigungen widmen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Meine kleine Stadt“ heißt etwa ein Relief mit der Stadtsilhouette der Stadt, die längst zu ihrer Heimat geworden war. Ganz unterschiedliche Techniken wie die afrikanischer Künstler oder die der südamerikanischen Indianer probierte Elisabeth Groß aus. Ein von ihr entworfener und gefertigter Keramikbecher war Ehrengabe der Stadt Ochsenfurt. In der Stadtbibliothek steht ein bemerkenswerter „Bartmannskrug“.

    Über 30 Jahre gab die Künstlerin ihre Erfahrungen in Kursen der Volkshochschule Ochsenfurt weiter. Ihre besondere Liebe galt dabei den Kindern und Menschen – ob jung oder älter – mit Handicap. Gern erinnern sich unzählige Kursteilnehmer an kreative Stunden im Garten von Familie Groß.

    Deutlich filigraner sind die Kunstwerke, die der zweiten großen Liebe von Elisabeth Groß zuzuordnen sind. Eine für Kinder gedachte Klöppelpackung machte neugierig. Zwei Jahre nachdem sie die traditionelle Klöppeltechnik erlernt hatte, holte sie bei einem internationalen Wettbewerb des Deutschen Klöppelverbandes bereits zwei erste Preise nach Ochsenfurt.

    Geöffnet ist die Ausstellung bis 16. September jeweils von 13 bis 17 Uhr.

    Bearbeitet von Klaus Richter

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