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    Gramschatz

    Kreuzbergwallfahrt: 174 Kilometer im Namen des Herrn

    Gegen 9 Uhr am Dienstagmorgen waren die rund 450 Wallfahrer in Gramschatz angekommen. Nach einem Gottesdienst ging es weiter zur Mittagsrast in Arnstein. Foto: Thomas Obermeier

    Unter dem Leitspruch "Folgt meinem Wandel nach!" startete die Würzburger Kreuzbergwallfahrt am Dienstag um 4 Uhr mit einem Gottesdienst im Würzburger Neumünster. An diesem Mittwoch ist für 17 Uhr die Ankunft auf dem Kreuzberg in der Rhön vorgesehen. Rückkehr ist an diesem Samstag gegen 14.45 Uhr am Kiliansdom. Zuvor werden sie von Freunden und Angehörigen in der Semmelstraße bei der sogenannten Zwiebelkirchweih begrüßt, wohin sie nach dem Abschlussgottesdienst im Dom auch wieder zurückkehren, um sich zu stärken und von der Wallfahrt zu erzählen. Insgesamt legen die Wallfahrer rund 174 Kilometer zurück

    Die Anfänge der Wallfahrt reichen in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück.

    Die Anfänge der Wallfahrt reichen in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Im Jahr 1647 vereinigten sich zwei fromme Gemeinschaften zur "Bruderschaft zum Heiligen Kreuz in Würzburg". Seit 1647 führt diese Bruderschaft alljährlich vom 20. bis 24. August die Wallfahrt von Würzburg zum Kreuzberg in der Rhön und zurück durch. Dieses Jahr wurden die Pilger zum letzten Mal von Pilgerführer Klaus Rind geführt. Er war 20 Jahre lang (1999 bis 2019) als Pilgerführer der Kreuzbruderschaft tätig, so lang wie kein anderer vor ihm. Erstmals in der 372-jährigen Geschichte der Wallfahrt wird mit Claudia Lurz aus Holzkirchhausen eine Frau neben Thomas Schenkel aus Essfeld ein Pilgerführer-Duo die Kreuzbergwallfahrt anführen.

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