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    Frickenhausen

    Künftig nur noch eine Anschlagtafel

    Auch in Zeiten der totalen Digitalisierung bleiben für die Kommunen die klassischen Anschlagtafeln für amtliche Bekanntmachungen wichtig und sind sogar vorgeschrieben. Ihre Nutzung wird sogar noch intensiver, so dass oft der Platz auf den Tafeln oder in den Kästen nicht mehr reicht. Mit diesem Thema befasste sich der Marktgemeinderat Frickenhausen in seiner jüngsten Sitzung und fasste dazu einen fast salomonischen Beschluss: Künftig soll es nur noch eine einzige amtliche Anschlagtafel geben, die aber groß genug ist, um alle Mitteilungen unterzubringen.

    Derzeit gibt es in Frickenhausen Anschlagtafeln am historischen Rathaus, am Maintor, am Unteren Tor, in der Mühlgasse am baufälligen "Fraggleshaus", in der Weingartenstraße bei der Scheune Lehritter und bei der Unterstellhalle sowie an der Bushaltestelle "Hahnsteig" im Baugebiet "An der Sandsteige". An der Mehrzahl der Tafeln ist nur die Aufhängung von acht DIN-A-4-Blättern möglich. Nur am Rathaus reicht es für 16 Blatt.

    Der Platz wurde im Gremium insgesamt als unzureichend erachtet. Gerade bei Bauleitplanungen und vor Wahlen würden die Bekanntmachungen immer umfangreicher. Deshalb sollte man sich Gedanken über größere Kapazitäten machen. Der Gemeinderat beschloss nun einstimmig, dass es künftig nur noch am historischen Rathaus einen Kasten für amtliche Bekanntmachungen geben soll, der aber ausreichend Platz für die Mitteilungen hat.

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