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    Winterhausen

    Kulturweg: Winterhäuser haben sich selbst übertroffen

    Ein Großereignis war die Eröffnung des neuen Kulturwegs "Sonne, Mond und Steine" von Winterhausen über Goßmannsdorf nach Sommerhausen. In der Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Christian Luksch, dass der Weg und auch die Eröffnungsveranstaltung sehr gut angekommen seien. Er habe nur Lob gehört für alle, die an der Vorbereitung, Ausgestaltung und Verwirklichung beteiligt waren. Auch der Beitrag der Winterhäuser an der Eröffnungsveranstaltung sei sehr gewürdigt worden.

    Der Tenor sei gewesen: "Die Winterhäuser haben sich selbst übertroffen." Dazu beigetragen hätten der Chor "Sing und Swing" des Musikalischen Vereins mit modernen Weisen und der Kirchenchor mit traditionellem Liedgut, die Walnussknacker mit der Bewirtung mit Speisen und Getränken, sowie Brigitte Obermeier vom Theater "Sommerhaus". Den Dank an alle Beteiligten gab der Bürgermeister gern weiter.

    Und die Marktgemeinde ist auch bereit, kulturelles Engagement finanziell zu unterstützen. In diesem Zusammenhang gab Luksch einen Beschluss bekannt, der nach ausführlicher Beratung in nichtöffentlicher Sitzung gefasst worden war: Das Theater "Sommerhaus" erhält eine einmalige Zuwendung von 8000 Euro. Denn das Theater sei, wie Luksch sagte, "ein großer Beitrag zur kulturellen Bereicherung der Gemeinde und der Region und ein touristisches Aushängeschild".

    Wegweiser zu wichtigen Einrichtungen

    Auch die Gemeinde selbst arbeitet daran, für Besucher noch attraktiver zu werden. So sind an drei markanten Punkten neue Infotafeln aufgestellt worden. In Vorbereitung ist auch ein einheitliches Beschilderungssystem für die Wegweiser zu wichtigen Einrichtungen. Die Entwürfe fertigt Tina Westendorf. Mit dem Thema wird sich der Marktgemeinderat in einer kommenden Sitzung noch ausführlicher befassen.

    Über Anträge auf Gebäudesanierungen im Altort hat der Gemeinderat in der letzten Zeit öfter zu befinden. Nun lag ein Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis für Voruntersuchungen an einem Haus in der Langen Gasse vor, die mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bereits besprochen worden sind. Der Gemeinderat stimmte diesem Antrag ebenso zu wie dem Abbruch eines Kamins am selben Anwesen. Dies ist bereits als Eilmaßnahme durchgeführt worden, weil die Gefahr bestanden habe, dass der baufällige Kamin bei einem Sturm abstürzen könnte.

    Bauhof erhält neue Geräte für den Winter 

    Ausführlich beriet der Gemeinderat eine Voranfrage für den Bau eines Doppelhauses mit Garage. Das vorgesehene Grundstück liegt zwar im Außenbereich, aber direkt neben dem Baugebiet "Heigern". Der Gemeinderat hatte keine grundsätzlichen Einwände. Allerdings legt das Gremium Wert darauf, dass eine Lärmschutzwand, die wegen der Nähe zur Bahn nötig wird, anspechend gestaltet und eventuell begrünt wird.

    Beschlossen wurde, dass der Gemeindebauhof neue Winterdienstgeräte bekommt. Im einzelnen sind dies ein Frontkraftheber, ein Räumschild, das sehr variabel geteilt werden kann, und ein Streugerät mit einer modernen Dosiereinrichtung, die sparsamen und umweltfreundlichen Umgang mit dem Streumittel ermöglichen soll. Die Kosten betragen rund 15 000 Euro. Der Auftrag soll baldmöglichst vergeben werden, damit die Geräte bei Wintereinbruch zur Verfügung stehen. 

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