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    Reichenberg

    Laienspiel zur Weihnachtszeit ein Reichenberger Revival

    Laienspiel "es geht ein heller Bote" Foto: Judith Tewes

    Ende der 60er Jahre war es, da übte die evangelische Pfarrersfrau Ilse Geißler in Reichenberg mit einer Reihe junger Mädchen ein damals ganz modernes Sing- und Sprechspiel zur Adventszeit ein. „Es geht ein heller Bote“, veröffentlicht 1964, von dem Lehrer und Schriftsteller Rudolf Otto Wiemer. Jetzt wird das Stück wieder aufgeführt: Am Freitag, 21. Dezember.

    Folgendes heißt es dazu in der Pressemitteilung: Im protestantisch, puristischen Stil der 60er und 70er Jahre, bringt der Bote Gottes Licht ins Dunkel, in die Straßen des Lebens, zum Holz der Krippe und zu dem, das Kind wärmenden Stroh. Es geht um nichts weniger als die Weihnachtsbotschaft und den Sinn des Lebens.

    Offenbar war Frau Geißler eine gründliche und überzeugende Lehrmeisterin. Eine der damaligen Mitspielerinnen, Hildegard Hügelschäffer, jedenfalls kennt bis heute jede Zeile der Geschichte. Mühelos spricht sie jede einzelne Rolle. Sie besorgte sich den Text, fand Mitspielerinnen und Mitspieler im Freundes- und Familienkreis. Und los ging es.

    Es ist viel Text, den der Bote (Hildegard Hügelschäffer), die Nacht (Inge Amse), die Straße (Rosi Merz), das Holz (Waltraud Wech) und das Stroh (Fritz Mark – im Verhinderungsfalle gespielt von Karl Hügelschäffer) lernen mussten. Dafür standen aber auch einige Aufführungen auf dem Programm der Neuauflage“. Beim Tennisclub, bei der Weihnachtsfeier der Gymnastikrunde, beim Jahresabschluss des CSU-Ortsverbandes und bei der Offenen Kaffeerunde im Seniorenwohnen waren die eindringliche Mahnung zur Besinnung auf das Wesentliche und die Erleuchtung des hellen Boten bereits zu bewundern.

    Wer die (vorerst) letzte Vorstellung miterleben möchte, ist herzlich eingeladen, zum Adventsfenster am Seniorenwohnen Reichenberg zu kommen. Am Freitag, 21. Dezember, um 18 Uhr geht der helle Bote wieder mit seinem hellen Licht durch die Nacht.

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