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    REGION WÜRZBURG

    Landkreis investiert 7 Millionen Euro in den Straßenausbau

    Eine Summe von 6,92 Millionen Euro will der Landkreis Würzburg 2018 in den Um- und Ausbau seiner Kreisstraßen investieren. Weitere 300 000 Euro fließen in den Straßenunterhalt, 17 000 Euro in die Instandsetzung von Brücken- und Stützbauwerken. Eric Brückner, Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Würzburg, stellte den Mitgliedern des Kreisbauausschusses das Bauprogramm für die Kreisstraßen vor und ging auf verschiedene Maßnahmen konkreter ein.

    Grüne Welle für Laster

    Mit 617 000 Euro schlägt dabei der Ausbau der Kreisstraße WÜ 3 zwischen Gadheim und Veitshöchheim zu Buche. Davon wird der Landkreis Würzburg 381 000 Euro übernehmen. Bei der Gemeinde Veitshöchheim bleibt ein Anteil von 236 000 Euro. Laut einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2010 fahren täglich 10 773 Fahrzeuge auf dieser Straße.

    Vor allem Laster, die sich langsam den Berg hinauf quälen sorgen dabei immer wieder für Staus. Mit einer intelligenten Ampelschaltung an den Knotenpunkten soll erreicht werden, dass der Schwerlastverkehr dann mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von durchschnittlich etwa 30 Stundenkilometern den Berg hinauf kommt.

    Ein Minikreisel für Oberpleichfeld?

    Auffällige Eingriffe in den Straßenverkehr soll es auch in Rimpar und in Oberpleichfeld geben. In Oberpleichfeld kreuzen sich die Kreisstraßen Wü 3 und Wü 5. Der Kreuzungsbereich ist ziemlich unübersichtlich – es kommt häufig zu Unfällen. Ein Umbau der Kreuzung werde notwendig, führte Brückner aus. Dies habe neben dem Staatlichen Bauamt auch die Polizei und die untere Verkehrsbehörde empfohlen.

    In Frage kommen derzeit zwei Varianten. Ein Minikreisverkehrsplatz und ein Umbau mit Fahrbahnteilern (Tropfen). Ein Verkehrsgutachten soll dazu nähere Aufschlüsse geben. Beide Möglichkeiten erfordern Grunderwerb und einen Teilrückbau eines Gebäudes im Kreuzungsbereich.

    Verkehr in Rimpar soll durch Einbahnring besser laufen

    Chaotisch geht es zeitweise in der Ortsmitte von Rimpar zu. Zwei Hauptverkehrsadern treffen sich hier. Die Staatsstraße 2294 – eine wichtige Achse zwischen Hammelburg, Arnstein und Würzburg – und die Kreisstraße Wü 3, die zwischen Veitshöchheim über Rimpar bis Prosselsheim verläuft. Lösung des Problems könnte ein Einbahnring sein, damit der Verkehr besser läuft.

    Bürgermeister Burkard Losert berichtete, dass der Gemeinderat dazu mittlerweile die nötigen Beschlüsse gefasst habe und jetzt das Planfeststellungsverfahren dafür einleiten möchte. Auch die nötigen Grundstücksverhandlungen seien geklärt. Losert sprach auch von einer Kreuzungsvereinbarung mit dem Landkreis. Bis jetzt allerdings will sich der Landkreis nicht an den Kosten eines Einbahnrings beteiligen, weil er bereits drei Millionen Euro für die Ortsumfahrung gibt.

    Birnbaumreihe wird endlich durch neue Bäume ersetzt

    Gute Nachrichten gibt es für Landrat Eberhard Nuß. Seit Jahren setzt er sich zusammen mit der Gemeinde dafür ein, dass zwischen Oberpleichfeld und Seligenstadt wieder Bäume gepflanzt werden. Einst gab es dort eine Birnbaumreihe. Die Bäume waren aber vom Feuerbrand befallen und mussten gefällt werden. Mit der Gemeinde wurde nun vereinbart, dass neue Bäume gepflanzt werden. Nuß hofft natürlich, dass auch ein Nußbaum dabei ist.

    Die vor allem vom Schwerlastverkehr stark genutzte Straße soll auch einen 18 Zentimeter starken Oberbau bekommen. 400 000 Euro kostet das. Dazu kommen noch Schutzplanken für 100 000 Euro. Auch an eine Verbreiterung der Straße ist gedacht.

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