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    WÜRZBURG

    Landkreis richtet Wildsammelstellen ein

    Für Fallwild, wie etwa die bei Wildunfällen getöteten Tiere, richtet der Landkreis Würzburg eigene Sammelstellen ein, um... Foto: Marcus Börner/djv

    An drei Orten im Landkreis sollen Wildsammelstellen eingerichtet werden. Das beschloss der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Die Wildsammelstellen sind Teil der Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Tierseuchen. Ausgelöst wurde das Vorsorgeprogramm durch die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa.

    Die Sammelstellen sollen von Jägern dauerhaft für die hygienische Entsorgung von verendeten Tieren, dem sogenannten Fallwild, anderem nicht als Lebensmittel geeignetem Wild und Aufbruch, also den unbrauchbaren Innereien des Wilds, genutzt werden, heißt es in der Beschlussvorlage des Ausschusses.

    Drei Standorte ausgewählt

    Eine der Sammelstellen soll am Kreisbauhof in Giebelstadt eingerichtet werden, eine zweite auf der Kompostieranlage in Oberpleichfeld, sowie eine weitere auf dem Grundstück der Sickerwasseraufbereitungsanlage Uettingen.

    Die Wildsammelstellen sind jeweils mit einer gekühlten Einhausung ausgestattet und speziellen Containern für die Aufnahme von Tierabfällen. Die Betreuung übernehmen die jeweiligen Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbands.

    Insgesamt werden die Kosten für den Bau der drei Sammelstellen auf 191 000 Euro beziffert. Der Kreisausschuss bewilligte die Mittel im Rahmen einer überplanmäßigen Ausgabe.

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