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    THEILHEIM

    Lasterfahrer auf A3 kracht in Absicherungsfahrzeug von Schwertransport

    In der Nacht zum Montag ist ein Sattelzug auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker (Lkr. Würzburg) in das Begleitfahrzeug eines Schwertransporters gekracht. Zwei Fahrer wurden dabei verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf nahezu 100.000 Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Gegen 1.30 Uhr fuhr ein 55-jähriger Fahrer eines Schwertransporters nach einer Pause im Parkplatz „Sandgraben“, der sich etwa zwei Kilometer nach Rottendorf befindet, wieder langsam in Richtung Frankfurt auf die Hauptfahrbahn. Um das 4,80 cm breite und über 100 Tonnen schwere Fahrzeug, das ein Brückenteil geladen hatte, abzusichern, wurde es von einem auffällig lackierten und mit gelben Blinkleuchten ausgerüstetem Fiat Ducato begleitet.

    Auf Kleintransporter gekracht

    Nachdem schon einige Fahrzeuge den Schwertransport und das auf dem rechten der drei Fahrstreifen wartenden Begleitfahrzeug passiert hatten, folgte ein 45 Jahre alter Kraftfahrer mit seinem Sattelzug. Er erkannte offenbar das Begleitfahrzeug zu spät und prallte mit Wucht auf den Kleintransporter.

    Der 3,5-Tonner wurde gegen die Mittelschutzplanke geschleudert und kam dann total beschädigt quer zur Fahrtrichtung zum Stehen. Auch die Sattelzugmaschine des Auffahrers, die auch noch den Auflieger des Schwertransportes touchiert hatte, war danach schrottreif. 

    Der 33-jährige Dukato-Fahrer zog sich eine Schulterfraktur zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 45-jährige Sattelzugfahrer verletzte sich leicht an einer Hand. Der Fahrer des Schwertransporters blieb unverletzt.

    Öl in Grünstreifen gesickert

    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Rottendorf und Biebelried sowie der Autobahnmeisterei Kist waren vor Ort. Die Floriansjünger kümmerten sich um die auf die Fahrbahn gelaufenen Betriebsflüssigkeiten und unterstützten die Polizeibeamten bei der Absicherung der Unfallstelle. Das durch die öligen Stoffe verunreinigte Erdreich im Grünstreifen wird am Tag ausgebaggert.

    Rasch entstand ein Stau. Für die Fahrer der Abschleppwagen war es schwierig, an die Unfallstelle zu gelangen, da kaum eine Rettungsgasse gebildet worden war. Trotzdem gelang es den Bergungsunternehmen bereits nach drei Stunden die havarierten Fahrzeuge von der Fahrbahn zu bringen. Rechtzeitig vor dem Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs war die Unfallstelle komplett geräumt, so die Polizei.

    Bearbeitet von
    Lukas Will

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