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    Würzburg

    Leid und Gerechtigkeit

    Der sexuelle Missbrauch in der katholischen Kirche und die Forderung nach Aufarbeitung, sind die Themen eines Vortrags am Montag, 17. Februar von 19 bis 20.30 Uhr im Burkardushaus, Am Bruderhof 1, Würzburg. Mit dabei sind: Prof. Matthias Reményi,  Universität Würzburg, Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft; Martin Pfriem, Präventionsbeauftragter der Diözese Würzburg und Dr. Rainer Dvorak, Domschule Würzburg.

    In den vergangenen Jahren zeigte sich, dass in Ländern auf der ganzen Welt Vertreter der katholischen Kirche sexuelle Gewalt gegen Minderjährige verübt haben, so in Australien, Chile, Deutschland, Irland und den USA. Die Täter wurden von ihren Vorgesetzten gedeckt. Ihnen wurde mehr geglaubt als den Opfern . Ihre Taten wurden vertuscht, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Welche persönlichen und strukturellen Faktoren in der katholischen Kirche haben diese Taten und deren Vertuschung begünstigt? Wie steht es weltweit um das Bewusstsein um diese Faktoren und die Notwendigkeit, sie zu ändern? Und was muss sich ändern, damit sich solche Straftaten nicht wiederholen? Was ist Aufarbeitung dieser Verbrechen, was kann Aufarbeitung leisten, wie wird sie in anderen Ländern betrieben? Nach dem Vortrag sprechen Bischof Dr. Franz Jung und Prof. Hans Zollner über die Thematik. Zollner ist Psychologe und Psychotherapeut, Präsident des Kinderschutzzentrums der Universität Gregoriana in Rom und Mitglied der Päpstlichen Kinderschutzkommission.

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