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    LEINACH

    Leinach präsentiert sich jung: „Streetfood statt Festzelt“

    Eine in vier Jahrzehnten gewachsene Dorfgemeinschaft – das ist Leinach. Am kommenden Wochenende wird der 40. gemeinsame Geburtstag gefeiert.

    Leinach: Diese Gemeinde gibt es seit der Gemeindegebietsreform, die am 1. Mai 1978 griff. Bis dahin existierten Unterleinach und Oberleinach, beide bis dahin eigenständige Gemeinden. Es gab die inzwischen legendären Derbys zwischen der Spielvereinigung (Oberleinach) und dem FC Blau Weiß (Unterleinach).

    Die Verschwisterung war zwar politisch verordnet, aber sie wurde bald auch gelebt. Zum Beispiel durch die Verbrüderung beim gemeinsamen Bunten Abend in der fünften Jahreszeit. Immer wieder gingen die Leinacher aufeinander zu und entwickelte daraus gemeinsame Stärken.

    Streetfood-Meile zwischen Grundschule und Dorfladen

    Jugendlich und modern präsentiert sich der Ort entsprechend seines noch jungen Bestehens unter dem Motto „Streetfood statt Festzelt“. Dazu verwandelt sich das Areal zwischen Grundschule und Dorfladen in eine Streetfood-Meile, die von einem Dutzend Ortsvereinen betrieben wird. Am Sonntag gibt's Kunst, die junge Leute für Politik interessieren soll, initiiert als „pics 4 peace“ von Würzburgs ehemaliger Oberbürgermeisterin Pia Beckmann. Auch Landrat Eberhard Nuß hat seine solidarische Teilnahme zugesichert.

    Konzert mit Steffi List

    Der jugendliche Teil des Programms sieht am Samstag, 30. Juni, ab 19.30 ein Konzert mit der Unplugged-Band von Steffi List vor.

    Der Sonntag steht im Zeichen humoristischer Unterhaltung. Schon ab 10.30 Uhr bis zum späten Nachmittag sorgen Akteure, die allesamt selbst im Ort leben oder eng verbunden sind mit dem Leinachtal, auf der Bühne in einem stetig wechselnden Programm für Unterhaltung. Das beginnt mit dem Musik-Kabarett der „3 Franken mit dem Kontrabass“, erstreckt sich über die fernsehbekannte Ines Procter, den „diplomatischen“ Gotthard Väth bis zu den jungen „Franken-Rappern“ Josepha & Pheline.

    „Meefischli“ mit „Leinach-Song“

    Auch die aus der Fernseh-Nachwuchssitzung bekannten „Meefischli“ der Fastnachtsjugend Franken im Fränkischen Fastnachtsverband kommen zum Ortsjubiläum ins Leinachtal. Bei einer Nachwuchsschulung im Jugendgästehaus entstand ein „Leinach-Song“, den die „Meefischli“ zu Leinachs Geburtstag zum Besten geben. Nicht zuletzt die Grundschule integriert sich statt des jährlichen Schulfestes ebenfalls ins 40er-Jubiläum der Gemeinde. Die „Schule mit Herz“ rockt ab 15 Uhr beim Ortsjubiläum. Sie kooperiert dabei mit einer besonderen Aktion mit dem Projekt „pics 4 peace“.

    Einfallen ließ sich dies alles ein fünfköpfiges Organisationsteam. Seit mehr als einem Jahr strickten die „jungen Wilden“ Thorsten Fuchs, Tobias Lang und Fabian Schmitt unterstützt von bewährten Waldweihnacht-Organisatoren an ihrer Idee, mit einem großen, etwas anderen Fest, die in vier Jahrzehnten gewachsene Dorfgemeinschaft nach außen darzustellen. Zum stetig wechselnden Programm dürfen sich die Festbesucher an ausschließlich selbst gemachter Streetfood-Kost und passenden Getränken laben.

    Süffiges Gebräu und weltmeisterliches Craft-Beer

    Der Aspekt der Regionalität spiegelt sich insbesondere im Getränkeangebot wider. Zu Flank-Steak-Sandwich, Pulled Pork und Burger gibt es süffiges Gebräu der kleinen Waldschatz-Bräu aus Erbshausen und weltmeisterliches Craft-Beer von Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele. Eine besondere Attraktion an der Holzbrücke über den Leinach-Bach erwartet die Festbesucher in der Wein-Lounge mit dem „Leinacher Brückenschoppen“ mit herausragenden, ausschließlich am Leinacher Himmelberg gewachsenen Weinen.

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