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    Würzburg

    Leserforum: Bürger beim "Radentscheid" beteiligen

    Zu dem nun offiziellen Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ gratuliere ich der Stadt Würzburg. Das Gegenteil von „fahrradfreundlich“ ist nun „fahrradunfreundlich“. Das aber kann man nunmehr nicht von der Stadt Würzburg sagen. Dennoch gebe ich Hans-Günter Beck vom ADFC Würzburg 100 prozentig Recht, wenn er sagt, dass das „Radverkehrskonzept nochmal überarbeitet werden“ soll. Der geplante „Radentscheid“ wäre sicher die beste Gelegenheit für die Stadt, bei allen künftigen Planungen und Maßnahmen die „Radfahrer“, um die es ja in erster Linie geht, zu beteiligen und gleichsam mitverantwortlich zu machen.

    Einem solchen „Radentscheid“ sollten natürlich alle Vorschläge vorliegen, die vorher gemeinsam erarbeitet worden sind. Dazu gehört auch die Vermeidung einer reinen „Symbolpolitik“, indem Fahrradschutzstreifen auf der Straße „plötzlich wie aus den Nichts“ erscheinen und ebenso plötzlich wieder enden. Dazu gehören auch verstärkt Kontrollen in der Fußgängerzone, damit Fahrradfahrer nicht mit einem „Affenzahn“ zwischen den Fußgängern hindurchrasen. Und dazu gehört auch, dass die Radfahrer nichts auf der Fahrbahn verloren haben, wenn parallel zu dieser Straße ein Radweg verläuft.

    Ich wünsche daher dem geplanten „Radentscheid“ vollen Erfolg.

    József Bogár
    97074 Würzburg

    Bearbeitet von Lena Berger

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