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    KLEINRINDERFELD

    Linsenbreder blickte beim Neujahrsempfang Kleinrinderfeld nach vorn

    Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (achte von links) mit den Geehrten und den beiden Vizebürgermeistern. Foto: Ulrich Stadelbauer

    Neujahrsempfang 2018 – Bürgermeisterin Eva Linsenbreder hielt Rückblick auf das vergangene Jahr, gab einen Ausblick auf die anstehenden Projekte und ehrte verdiente Mitbürger. Das schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

    Nach der musikalischen Einleitung begrüßte Bürgermeisterin Eva Linsenbreder die Gäste. Anschließend hielt sie Rückblick auf das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf die anstehenden Projekte. In 2017 – informierte Linsenbreder – habe man das mit Abstand größte Vorhaben, das Medizinische Versorgungszentrum, realisiert. Mit einer Allgemeinarztpraxis, einer Apotheke, einer Dental- und einer Logopädie-Praxis biete es den Bürgern die gesamte Palette der medizinischen Grundversorgung unter einem Dach.

    Entwicklung der Gemeinde

    Die Gesamtkosten für diesen bedeutsamen Mosaikstein der dörflichen Infrastruktur beliefen sich auf rund 2,7 Millionen Euro. Weitere wichtige Projekte waren die Schaffung einer rückwärtigen Zufahrt mit Parkoption für die Kita „St. Martin“, die Errichtung von Busunterständen in der Kister Straße und in Limbachshof sowie die Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr.

    Auch heuer – fuhr die Bürgermeisterin fort – gelte das besondere Augenmerk wieder der Gemeindeentwicklung. So sei ein neues Baugebiet für junge Familien geplant, der Ausbau des schnellen Internets werde vorangetriebn. Weiterhin würde der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses beginnen.

    Moderne Büro- und Lagerstätten

    Daneben investiert die Gemeinde noch rund 80 000 Euro in die Ertüchtigung des alten Trinkwasser-Hochbehälters und schaffe im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus moderne Büro- und Lagerstätten für den gemeindlichen Bauhof. Nach einem weiteren, vom Duo Clarino vorgetragenen, Musikstück folgte die Ehrung der Personen, die im vergangenen Jahr Herausragendes leisteten oder sich um das Gemeinwohl verdient gemacht hatten.

    Eingangs richtete die Erste Bürgermeisterin das Wort an das Jugendrotkreuz: „Ich freue mich, dass unser Team beim Landeswettbewerb in Tüßling den dritten Platz erringen konnte. Dies zeuge von fundierter Ausbildung und großem Engagement. Anschließend würdigte Linsenbreder die Verdienste, die sich Maximilian Müller, der das Amt des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr nach sechsjähriger fruchtbarer Arbeit aus persönlichen Gründen in andere Hände legte, um das Feuerlöschwesen in Kleinrinderfeld erworben hatte.

    Danach bat Linsenbreder die Vereinsvorstände, die ihre Ämter im vergangenen Jahr nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit abgegeben hatten, nach vorne. Sie ehrte Oskar Müller und Konstantin Amrehn (Feuerwehrverein), Rita Neckermann (Landfrauen), Günter Falk (Landwirte) sowie Günther Hussy und Helmut Neckermann (Gesangverein Liederkranz). Sie alle – resümierte die Bürgermeisterin – hätten das dörfliches Leben über viele Jahre geprägt.

    Sodann honorierte Eva Linsenbreder die Leistungen von Marlene Rebhan und Sigrid Hofmann: „Über viele Jahre haben Sie als „Tilda und Babet“ im Fasching mit spitzer Zunge das Dorfgeschehen karikiert.“ Jetzt gehen die beiden in den karnevalistischen Ruhestand. „Trotzdem, “, so Linsenbreder weiter müsse um den Kleinrinderfelder Fasching nicht bange sein. Der karnevalistische Nachwuchs stehe schon längst in den Startlöchern. Tobias Jodl hat sich als neuer Büttenredner etabliert und trat heuer bereits bei der „Närrischen Weinprobe“ im Staatlichen Hofkeller der Residenz Würzburg auf.

    Schließlich wendete sich die Bürgermeisterin an Berthold Haaf und André Henneberger, die ihr Gemeinderatsmandat im vergangenen Jahr aus persönlichen Gründen zurückgegeben hatten: „Mit ihrem Abschied aus der Kommunalpolitik verliert unser Gremium zwei herausragende Persönlichkeiten.

    Berthold Haaf gehörte dem Plenum seit Dezember 1992 an. Überdies bekleidete er vom Mai 2002 bis zu seinem Ausscheiden das Amt des Fraktionssprechers der SPD/Freien Bürger. In seiner fast 25jährigen Plenararbeit habe er viele wegweisende Projekte angestoßen, begleitet und vollendet. Mit seinen nachhaltigen Konzepten gab er der Gemeinde das Rüstzeug für die kommenden Jahre mit auf den Weg. Für sein Wirken zum Wohle von Kleinrinderfeld gilt ihm unser größter Respekt und unser allerbester Dank.

    Durchdachte Vorschläge

    Auch André Henneberger, der sein Mandat nur zweieinhalb Jahre ausfüllen konnte und es zur Vermeidung möglicher Konflikte mit seiner beruflichen Tätigkeit bei der Gemeinde in der letzten Sitzung zurückgab, zollte Linsenbreder höchste Anerkennung. Seine fundierten und stets sorgfältig durchdachten Vorschläge zeugten von großem Weitblick. Für seine kurze aber fruchtbare Plenararbeit wurde ihm gedankt. Eine besondere Erwähnung – schloss Eva Linsenbreder den Kreis der zu Ehrenden ab – verdiene der langjähriger Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Hans Krebs. Trotz seiner Kehlkopfkrebserkrankung hat er nie aufgesteckt, sondern immer optimistisch in die Zukunft geblickt.

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